Dienstag, 14. August 2018

Der alt er bedre med litt promille

Hei hei,
ich dachte langsame ist es mal wieder an der Zeit für einen neuen Post.
Letztes Wochenende waren Hannah und ich nämlich in Oslo auf dem Øyafestivalen zusammen mit Greta und Maria.
Da das Festival von Mittwoch bis Samstag (wer überlegt sich sowas? Leute müssen arbeiten!) ging, sind wir schon am Dienstag Nachmittag nach der Arbeit mit dem Nettbuss nach Oslo gefahren.
Hat auch wie immer alles reibungslos geklappt, auf den nettbuss ist eben einfach Verlass.
Am Busbahnhof haben wir uns dann schon mit Greta und Maria getroffen und sind alle zusammen zum Festivalgelände gefahren, um schonmal unsere Bändchen für den ersten Tag abzuholen.
Wie beim Stavern haben wir nämlich auch bei diesem Festival wieder als Freiwillige gearbeitet und für Greta und Maria ging es am Mittwoch schon um 8:00 los.
Wir hatten uns was die Arbeitszeiten angeht vorher leider nicht so wirklich gut abgesprochen, sodass Greta und Maria Mittwoch und Samstag und Hannah und ich Donnerstag und Samstag gearbeitet haben.
Da das Øya wirklich mitten in Oslo, genauer im Tøyenpark stattfindet, kann man dort nicht campen, sodass wir bei Greta und Maria zu Hause geschlafen haben, was aber auch ziemlich entspannt war.
ich glaube ich berichte jz mal einzeln, kurz von den 4 Festivaltagen...

1. dagen - Onsdag:
Nachdem Maria und Greta ja wie gesagt Mittwoch schon ziemlich früh los mussten, haben Hannah und ich erstmal bis 12:30 ausgeschlafen und das Festival so ganz entspannt begonnen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück haben wir uns dann erstmal den ersten Cider des Tages beim Kiwi geholt und uns auf den Weg zum Festivalgelände gemacht.
Von Greta und Maria zu Hause brauchte man ca. 20-30 Minuten.
Wir haben uns dann erstmal ein bisschen auf dem Gelände umgesehen.
Insgesamt gab es 4 Bühnen, einen Bereich mit Essensständen und viele andere Sachen wie zB ein Fretexzelt mit Secondhand Klamotten, einen Merchstand und einen Stand an dem man sich selber Buttons gestalten konnte.
Die erste Künstlerin, die Hannah und ich richtig gut fanden war Jenny Lewis aus den USA, die Popmusik mit ein bisschen Country gemacht hat.
Als Greta und Maria dann um 17:30 frei hatten, sind wir nochmal vom Gelände runtergegangen um uns beim Kiwi was zu essen und trinken zu holen und kurz in einem nahegelegenen Park zu chillen.
Da das Festival in der Stadt ist, konnte man immer super entspannt zwischendurch rausgehen und sich was zu essen oder so holen, was an den Essensständen immer total überteuert war.
Anschließend haben wir uns dann erst Arcade Fire und dann später den Hauptact des Tages die Arctic Monkeys angehört.
Wir waren von beiden nicht so super Fans aber die Arctic Monkeys waren schon echt ganz cool, wie eigentlich alle letzten Konzerte jeden Tag, bei denen alle Leute da waren und gefeiert haben.

2. dagen - Torsdag:
Donnerstag mussten Hannah und ich dann beide an der Pepsi Bar arbeiten, aber leider zu unterschiedlichen shifts, da wir uns zu spät eingetragen hatten.
Für mich ging es schon um 11:00 los, sodass ich morgens erstmal alleine aufgestanden und zum Tøyenpark gefahren bin.
Ich hab mich dann erstmal beim frivillig insjekk angemeldet, mein Bändchen für den Tag abgeholt und einige coole Sachen wie eine Kappe, einen Beutel und ein Shirt mit dem Øya Logo bekommen.
Anschließend ging es dann mit unserem Barchef und meinen 5 Mitfreiwilligen zur Pepsi Bar, die ein bisschen oberhalb lag, sodass man einen super Blick auf die Hauptbühne hatte.
Dort haben wir dann erstmal eine kurze Einweisung bekommen und die Bar klargemacht.
Unser Barchef hat dann aber eine Nachricht bekommen, dass an der Cocktailbar noch ein Freiwilliger gebraucht wird und da niemand von uns wechseln wollte musste er jemanden auswählen und hat natürlich mich genommen.
Ich war erstmal ziemlich genervt, weil man von der anderen Bar keine der Bühnen sehen konnte und ich nicht mit Hannah zusammenarbeiten konnte, aber im Endeffekt war es super cool an der Cocktailbar.
Dort habe ich erstmal mit 3 anderen Freiwilligen zusammengearbeitet und wir hatten die 2 coolsten und nettesten Barchefs, die das Arbeiten auch nochmal viel angenehmer gemacht haben.
Ich habe dann bis 19:00 Drinks gemixt, Bestellungen an der Kasse aufgenommen und durfte einmal sogar mit einem anderen Freiwilligen in den Backstagebereich um dort Drinks abzuliefern.
Der Arbeitstag hat echt super viel Spaß gemacht und ging auch viel schneller rum als gedacht.
Nach der Arbeit habe ich mich dann mit Greta und Maria getroffen und wir haben uns noch ein paar kleinere Bands angesehen, bevor um 21:30 der Hauptact des Tages Kendrick Lamar aufgetreten ist.
Das ist eigentlich echt nicht meine Musik und ich kannte glaub ich auch nur ein Lied oder so, aber er war echt super sympathisch und hat total Stimmung gemacht und alle haben ihn eh einfach total gefeiert. Anschließend haben wir uns dann mit Hannah getroffen, die bis 23:30 arbeiten musste und sind nach Hause gefahren.

3. dagen - Fredag:
Freitag hatten wir dann endlich alle zusammen frei. Wir haben natürlich erstmal wieder ausgeschlafen und haben uns dann so gegen 14:00 auf den Weg zum Festival gemacht.
Los ging unser Tag mit der Band "Superorganism", die echt super cool war.
Den Tag über haben wir aber noch viele andere coole Acts wie zB die Ragge Künstlerin Hollie Cook, die norwegische Band delillos und Charlotte Gainsbourg gesehen und gehört.
Zwischendurch waren wir auch wieder draußen und haben uns mit Brötchen und Kartoffelsalat aus dem Supermarkt gestärkt.
Abends hat dann Lykke Li gespielt, bei der die Wiese vor der Bühne mal wieder rappelvoll war.
Ich kannte vorher echt kein Lied außer "I follow rivers", aber Lykke Li hat auch ein paar schöne andere Lieder gespielt und die Stimmung ordentlich angeheizt.
Nach dem letzten Konzert sind wir dann noch Kebab essen gegangen, weil wir alle super Hunger hatten und anschließend mit der Trikk nach Hause gefahren.

4. dagen - Lørdag:
Samstag mussten wir vier dann alle nochmal arbeiten. Greta und Maria von 13:30 bis 21:30 in der Küche und Hannah und ich von 15:30 bis 23:30 an der Pepsi Bar.
Meine norwegische Lieblingsband No.4 hat zum Glück um 13:00 gespielt, sodass wir sie noch sehen konnten, bevor wir zur Arbeit mussten.
Die Mädels haben dann auch echt nicht enttäuscht und auch live super gespielt und gesungen, sodass ich sie jz nochmal toller finde!
Bevor es an der Pepsi Bar losging haben Hannah und ich dann noch im Freiwilligenbereich etwas gegessen.
Dieses mal wurde zum Glück niemand irgendwo anders gebraucht, sodass wir wirklich zusammen an der Pepsi Bar arbeiten konnten.
Da wir die zweite Schicht hatten mussten wir auch nichts aufbauen oder so, sondern konnten die Leute von der ersten Schicht direkt an der Kasse und am Zapfhahn ablösen.
Zwischendurch waren wir ein bisschen überbesetzt, sodass nicht immer jeder etwas zu tun hatte, aber es hat trotzdem Spaß gemacht und als dann die erste Schicht um 19:00 gegangen ist, gab es für uns alle genug zu tun.
Es macht mir echt total Spaß an der Bar zu arbeiten, weil man mit den Festivalbesuchern reden und zwischendurch ganz gut Leute beobachten kann, was auch immer spannend ist.
Das zweite musikalische Highlight des Tages war dann der letzte Act des Festivals, der norwegische Sänger und Rapper "Cezinando", den wir von der Bar auch ganz gut sehen und hören konnten.
Er hat einfach super schöne Texte und Lieder und war bei seinem Auftritt dazu noch super sympathisch und echt.
Um 23:30 hatten wir dann nach längerem Bar aufräumen endlich Schluss und haben uns völlig fertig mit Maria und Greta am Ausgang getroffen.
Zu Ende war unser Abend da aber lange noch nicht, da nach dem Festival jedes Jahr eine legendäre Party für alle Freiwilligen im Rockefeller, einem Club in der Osloer Innenstadt statt, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten.
Bevor wir rein konnten mussten wir aber erstmal ewig lange draußen anstehen, was bei ca. 2700 Freiwilligen auch kein Wunder ist.
Das Anstehen hat sich aber gelohnt, da es drinnen für alle Gutscheine für Frei-bier bzw. Wein, eine Diashow mit Fotos des Festivals und eine coole Party auf 2 floors und Terrasse gab.
Wir haben dann auch einige andere Freiwillige, mit denen wir gearbeitet haben getroffen und mit ihnen gequatscht und getanzt.
Gegen 3:00 war die Party dann aber leider mit DJ weg und Licht an schlagartig zu Ende und alle mussten raus.
Da man in Norwegen ja auch eigentlich erst ab 20 in Clubs reinkommt, konnten wir auch nirgendwo weiter feiern und haben uns mit dem Nachtbus auf den Weg nach Hause gemacht.

Insgesamt war das Øyafestivalen super schön mit vielen tollen Bands, guter Stimmung und schönen Begegnungen.
Für Hannah und mich war es auch irgendwie schon mal ein kleiner Abschluss unserer Zeit in Oslo und in Norwegen im allgemeinen, da wir ja schon in knapp zweieinhalb Wochen wieder nach Hause fliegen.
Ich kann garnicht glauben, dass wir bald schon wieder zu Hause sein werden und ich hatte auf dem Øya echt ein paar sentimentale Momente in denen mir mal wieder bewusst geworden ist wie sehr mir Norwegen, die Menschen und auch Oslo fehlen werden.
Ich melde mich bestimmt nochmal bevor es wieder nach Deutschland geht, bis dahin macht es gut!

Eure Helena





Donnerstag, 19. Juli 2018

Don´t kill my vibe

Hei meine Lieben,
tut mir leid das ich mich so lange nicht gemeldet habe, aber wir hatten die letzte Zeit ein bisschen Stress, weil wir spontan umziehen mussten und da hatte ich einfach andere Sachen im Kopf.
Die obere Etage des Hauses, auf der wir eigentlich gewohnt haben und wo andere Mitarbeiter auch ihre Büros hatten soll bis Weihnachten komplett renoviert werden.
Bei der Begutachtung wurde außerdem Aspest in der Decke gefunden, sodass das mit dem Auszug dann noch schneller gehen musste.
An der Kommunikation hat es hier leider sehr gehapert, sodass wir viel zu spät informiert wurden und die ganze Situation kurz gesagt ziemlich scheiße gelaufen ist.
Hannah und ich wohnen jetzt zusammen in einem Zimmer im Keller eines anderen Hauses.
Leider haben wir dort keine Küche, sodass wir jz immer in den Häusern essen müssen und WLAN gibt es auch nicht, aber das versuchen wir noch zu ändern.
Nach vielem Aufregen und diskutieren haben wir uns jz aber einigermaßen mit der Situation abgefunden und uns unser neues Zimmer schon ganz schön eingerichtet.
Aber jz will ich euch noch von ein paar schönen Sachen erzählen, die während meines letzten Posts so passiert sind.
Erstmal waren Hannah und ich vom 28.06-31.06 in Trondheim.
Wir haben dort in einer sehr schönen Jugendherberge in einem schönen Viertel von Trondheim gewohnt und uns die 4 Tage einfach ein bisschen die Stadt angeschaut.
Trondheim ist Wirkloch eine super süße Stadt mit bunten Holzhäuschen, Brücken und einem Hafen.
Wir sind durch die Fußgängerzone gebummelt, waren in einem interessanten Museum für moderne Rock- und Popmusik und haben eine Bootsfahrt zur Insel Munkholm gemacht.
Die Tage über war es insgesamt etwas kühler, da Trondheim ja nochmal deutlich weiter im Norden liegt aber wir hatten trotzdem viel Sonnenschein.
Von letzter Woche Mittwoch bis Sonntag waren Hannah und ich dann noch auf dem Stavernfestivalen.
Wir hatten uns dort im Voraus als freiwillige Helfer für den Kiosk und die Kaffeebar angemeldet.
Wenn man einen Tag arbeitet, bekommt man einen Tag frei und da das Festival von Donnerstag bis Samstag ging haben wir Donnerstag und Samstag gearbeitet und hatten Freitag und den halben Samstag frei.
Da wir Mittwochabend aber noch einen kleinen Einweisungskurs zum Thema Alkoholverkauf und Altersgrenzen und so hatten, ging es schon einen Tag vorher nach Stavern.
Nach dem Kurs ging es dann zum Festival, wo wir auf dem Campingplatz unser Zelt aufgeschlagen haben,  der für Freiwillige auch gratis war.
Donnerstag haben wir dann von 15:00 bis 23:00 an einer Bar gearbeitet, an der wir umalkoholische Getränke wie Cola, Fanta, Sprite und Wasser verkauft haben.
An der Bar war zwar nicht so super viel los, da die meisten Leute dann doch lieber Bier trinken wollten, aber es hat trotzdem super Spaß gemacht und wir hatten das Glück, dass wir von der Bar einen perfekten Blick auf beide Bühnen hatten.
Freitag hatten wir dann unseren off Tag, den wir auf dem Festivalgelände verbracht und uns so ziemlich alle Acts, die an diesem Tag gespielt haben angehört haben.
Meine persönlichen Highlights an diesem Tag war Sigrid, eine norwegische Sängerin, die auf englisch singt und die man vor allem durch ihren Hit "Don´t kill my vibe" kennt und dann abends natürlich David Guetta.
Hannah und ich hatten vorher noch darüber geredet, dass wir beide nicht so super Fans von DJs sind und das die auf der Bühne ja auch echt nicht so viel machen, aber David Guetta hat einfach super Stimmung gemacht und bei seinen vielen Hits konnte man so ziemlich jedes Lied mitsingen.
Samstag haben wir dann von 13:00 - 20:00 in der Hauptbar gearbeitet.
Wir waren ja eigentlich in der Kaffeebar eingesetzt, aber da es so warm war wollten eh nicht viele Leute Kaffee trinken und an der Bar waren schon genug Leute.
An der Hauptbar wurden sowohl alle alkoholischen Getränke als auch Soda und Wasser und so verkauft, sodass wir vor der Arbeit vorher schon ein bisschen Respekt hatten und dachten, dass es bestimmt stressig wird.
Unser Barchef war aber erstmal super cool und nett und hat uns alles in Ruhe erklärt und gezeigt.
Die ersten 1-2 Stunden war dann aber erstmal super wenig los und wir waren alle gelangweilt an unseren Handys und haben auf den großen Ansturm gewartet.
Gegen 17:30 haben Hannah und ich dann Pause gemacht und als wir um 18:15 wiederkamen war an der Bar plötzlich die Hölle los.
Plötzlich waren gefühlt 20.000 Menschen mehr da und an der Bar herrschte Stress pur.
Ich bin dann direkt hinter eine der ca. 15 Kassen gegangen und Hannah an den Zapfhahn.
Den Rest unserer Schicht hatten wir dann wirklich mehr als genug zu tun aber es hat unglaublich viel Spaß gemacht und es herrschte so ein richtig positiver Stress und alle waren motiviert.
Wir haben dann sogar noch eine Stunde länger gemacht weil wir so drin waren und hatten dann danach noch Zeit den norwegischen Rapper Lars Vaular und zum Abschluss das DJ Duo Broiler sehen.
Sonntagmorgen sind wir dann mit dem Zug wieder zurück nach Gjøvik gefahren.
Das Festival war Wirkloch super cool und das Arbeiten hat total viel Spaß gemacht.
Freiwilliger auf einem Festival zu sein ist wirklich eine super Möglichkeit sich das Geld für die Tickets zu sparen und ich werde das in Zukunft sicher noch öfter machen.
Im Moment sind Hannahs Eltern bei uns zu Besuch und ich finde es super schön, sie endlich mal kennenzulernen!
Von Freitag bis Dienstag fliegt Hannah dann mit ihnen auf die Lofoten und ich bin ein bisschen alleine zu Hause.
Der Sommer bei uns im Projekt ist wirklich toll und das arbeiten macht nochmal mehr Spaß, wenn alle draußen sind und man mit den Bewohnern im Pool schwimmen kann.
Außerdem haben wir den Sommer über einige Aushilfsmitarbeiter, von denen manche auch in meinem Alter sind und dann hat man auch nochmal andere Gespräche und Arbeitsweisen.
Ich melde mich so schnell wie möglich wieder!

LG aus dem sonnigen Kapp
Helena

Montag, 25. Juni 2018

Parents in town

Hei hei,
vor kurzem hatte ich endlich meine Eltern zu Besuch.
Die Beiden waren erst vom 10.06 bis zum 14.06 bei mir in Kapp und danach sind wir noch alle zusammen für eine Woche nach Ålesund gefahren.
Während meine Eltern hier waren konnten sie zum Glück in der Hütte, die Granly hat schlafen was sehr praktisch war, da es in meinem Zimmer mit 3 Leuten doch ein wenig eng ist und die hytta ja nur so 20 Minuten entfernt ist.
Montag und Dienstag musste ich dann auch noch arbeiten, aber ab Mittwoch hatte ich mir dann schon freigenommen, sodass ich viel Zeit mit meinen Eltern verbringen konnte.
Da ich Montag erst spät arbeiten musste, sind wir Montag nachdem wir aufgestanden sind und gefrühstückt hatten erstmal los zur Hütte gefahren.
Nachdem ich meinen Eltern dann kurz alles gezeigt habe und wir die Koffer reingebracht haben sind wir dann nochmal nach Lena in ein schönes Café gefahren.
Dort gab es dann für meine Mama erstmal ihre erste norwegische Zimtschnecke... Sollte nicht die letzte sein ;)
Gegen 14:00 haben meine Eltern mich dann zurück nach Granly gebracht, wo dann um 14:00 sich schon meine Schicht im Gamlehuset losging.
Dienstag musste ich dann früh arbeiten, sodass ich den ganzen Nachmittag mit meinen Eltern verbringen konnte.
Die Beiden sind dann gegen 14:30 als ich Schluss hatte nach Granly gekommen und wir sind erstmal eine Runde spazieren gegangen und ich habe ihnen ein bisschen Kapp gezeigt.
Anschließend haben wir dann auf der Terrasse mit Hannah Kaffe getrunken und Kuchen gegessen.
Später am Nachmittag sind wir dann noch durch die Häuser gegangen und ich habe meinen Eltern meine Bewohner vorgestellt und gezeigt wo ich jeden Tag so arbeite.
Abends sind wir dann noch alle zusammen mit Hannah Pizzaessen gegangen, "Peppe´s Pizza" kann ich nur empfehlen ;)
Nachdem wir Hannah nach dem Essen zurück nach Hause gebracht haben und ich noch ein paar Sachen zusammengepackt habe sind wir dann zur Hütte gefahren, wo ich auch von Dienstag bis Donnerstag übernachtet habe.
Mittwochvormittag sind wir dann erstmal nach Lena gefahren, wo ich das Granlyauto abholen musste, da Hannah Mittwoch früh nach Oslo gefahren ist von wo sie dann nach Tschechien geflogen ist um Jonathan zu besuchen, der dort Freiwilliger ist und ja auch schon bei uns zu Besuch war.
Da so früh aber nie Busse fahren hat sie das Auto genommen und ich habe es dann wieder zurück nach Granly gebracht.
Von dort aus sind wir dann noch zu einem total schönen Café hier in Kapp gelaufen, was sich auf einer Art Kulturhof befindet, der auch einen Laden und eine Kunstausstellung hat.
Dort gab es dann erstmal ein Käffchen und einen super leckeren Salat... hat schon Vorteile, wenn man seine Eltern zu Besuch hat :D
Anschließend sind wir dann noch nach Gjøvik gefahren und dort ein bisschen durch die Stadt gebummelt.
Am Donnerstag haben wir uns dann auch schon relativ früh, so gegen 9:00 auf den Weg nach Ålesund gemacht, da man für den Weg ungefähr 6 Stunden braucht.
Lange Fahrt hin oder her, die Autofahrt hat sich wirklich gelohnt!!
Man ist an so wunderschönen Bergen und Fjorden und sogar am Geirangerfjord vorbeigefahren.
Wir sind haben auch öfter mal angehalten und sind ausgestiegen um Fotos zu machen und haben in einem süßen kleinen Ort noch eine Mittagspause gemacht, sodass wir erst so gegen 18:00 bei unserer Ferienwohnung angekommen sind.
Ålesund ist wirklich eine super schöne Stadt, da sie direkt am Wasser liegt und dadurch das sie etwas weiter im Norden liegt auch schon von ziemlich hohen Bergen umgeben ist.
Wir haben die Woche aber nicht nur in Ålesund verbracht, da die Stadt nicht so super groß und vielseitig ist.
Wir sind unter anderem einen Tag zu den "Trollstigen", einer berühmten Straße, die sich um einen Berg schlängelt und zu einer Insel gefahren, auf der man auch einen schönen Leuchtturm besichtigen konnte.
Außerdem waren wir einen Tag bei einem ziemlich coolen Outlet mit verschiedenen Läden von norwegischen Marken und bei einem großen Aquarium.
An einem Tag, an dem wir zum Glück auch mal besseres Wetter und viel Sonne hatten haben wir eine Fjordrundfahrt gemacht, die mein persönliches Highlight war, weil die Natur und die Berge einfach atemberaubend waren!
Am Donnerstag bin ich dann schon relativ früh wieder nach Oslo geflogen und von da aus mit dem Bus nach Kapp gefahren.
Meine Eltern sind noch weiter zum Sognefjord gefahren, wo sie nochmal eine Woche, also noch bis Donnerstag bleiben.
Es war wirklich super schön meine Eltern hier zu haben und ihnen alles zu zeigen und ich fand es auch total toll nochmal mit ihnen irgendwo hinzufahren, wo ich auch noch nicht war.
Es war einfach ein richtig schöner und entspannter Familienurlaub ❤
Der Abschied viel mir auch garnicht so schwer, weil wir uns jetzt ja wirklich schon sehr sehr bald wiedersehen!
Hannah und ich fliegen am Donnerstag nach Trondheim, wo wir bis Sonntag bleiben und uns ein bisschen die Stadt anschauen.
Ich hoffe ihr habt einen tollen und sonnigen Sommer ☀
LG, Helena

Donnerstag, 7. Juni 2018

Mädelstrip nach Bergen

Hallo meine Lieben,
von Sonntag bis Dienstag war ich mit Hannah, Selma, Maria & Greta und Lisa & Luisa in Bergen.
Lisa und Luisa konnten leider nur von Freitag bis Sonntag und da ich erst am Sonntag gekommen bin habe ich die beiden leider nur kurz gesehen.
Die anderen waren von Freitag bis Dienstag da.
Als ich Sonntag gegen 11:00 angekommen bin habe ich mich erstmal direkt mit den anderen am Konzerthaus getroffen, wo wir uns ein Konzert mit jungen Talenten von 13-19 Jahren angehört haben. Im Moment sind in Bergen Festspille, weshalb es überall Konzerte und Veranstaltungen gab.
Das Konzert war echt ganz schön und ging auch nur ca. eine Stunde was gut gepasst hat, da wir um 14:00 ins Kino in einer alten Fabrikhalle gehen wollten.
Die Location dort war echt super schön, da die Fabrikhalle direkt am Wasser lag und zu einem modernen Veranstaltungsort mit Kino und Restaurant umgebaut wurde.
Wir haben uns dann dort den Film "Call me by your name" angesehen, wobei wir super Glück hatten das wir überhaupt noch reingekommen sind weil außer uns und ein paar Anderer so ziemlich alle schon vorher Karten online gekauft hatten.
Ich hatte mich schon vorher mega auf den Film gefreut, weil ich vorher von Freunden und so nur gutes gehört hatte und ihn schon lange sehen wollte.
Der Film hat dann auch echt nicht enttäuscht und wir waren alle super begeistert.
Call me by your name ist wirklich einfach ein schöner Film der von einer besonderen Liebesgeschichte erzählt, also wenn ihr ihn noch nicht gesehen habt... nichts wie los ;)
Nach dem Kino sind wir dann erstmal zurück zum Hostel gelaufen, weil och ja noch einchecken musste und die anderen sich nochmal etwas wärmeres für abends anziehen wollten.
Wir sind dann aber nach einer kurzen Pause auch schon wieder los, weil wir alle ziemlich Hunger hatten und sind bei "Peppes Pizza" lecker essen gegangen.
Anschließend sind wir dann noch zur Spitze einer Halbinsel gelaufen, wo wir uns mit Musik und Decken auf die Wiese gechillt haben.
Außer uns haben dort noch einige andere in der Sonne den Abend ausklingen lassen, ein perfekter Platz also.
Gegen 22:30 oder so haben wir uns dann aber wieder auf den Rückweg gemacht, da es abends echt immer ziemlich kalt geworden ist und wir ein bisschen gefroren haben...
In der Jugendherberge haben wir dann aber noch ein bisschen in einem der Aufenthaltsräume gechillt und Karten gespielt.
Am Montag wollten wir eigentlich bevor wir um 14:00 mit unserer Länderbeauftragten Christina, die in Bergen wohnt zum Kaffee verabredet waren ins Kunstmuseum gehen, aber leider hatten wir vorher nicht bedacht, dass die meisten Museen ja Montags zu haben.
Deshalb sind wir dann einfach ein bisschen durch die Stadt gebummelt und Maria hat sich spontan in einem Piercingstudio ein Helix stechen lassen.
Um 14:00 waren wir dann bei Christina zu Hause eingeladen, wo wir bei Kaffe, Tee und Keksen ein bisschen gequatscht haben.
Gegen 15:00 musste sie dann aber ihre Tochter aus dem Kindergarten abholen und wir sind noch ein bisschen durch die süßen Gässchen der Altstadt geschlendert, bevor wir uns dann auf Christinas Tip hin auf den Weg zur Uni gemacht haben.
Dort gibt es nämlich einen super schönen botanischen Garten und einen großen Park.
Die Uni an sich ist von außen auch unglaublich schön, also so ein Auslandssemester in Bergen, das wäre schon was... ;)
Wir haben uns dann noch in ein Cafe auf der anderen Seite vom Park gesetzt, das uns auch Christina empfohlen hatte.
Abends haben wir dann in der Jugendherberge gekocht und auf der schönen Dachterrasse gegessen.
Nach dem Essen sind wir dann in eine coole Studentenbar gegangen, wo wir was getrunken und gequatscht haben. Anschließend ging es dann noch an einen Kai am Wasser, wo wir noch ein bisschen saßen und uns den schönen Sonnenuntergang angeguckt haben.
Am nächsten Morgen ist Selma dann schon um 8:00 oder so mit dem Zug zurück nach Oslo gefahren, da sie gestern für zwei Wochen zu einer Freundin nach Uganda geflogen ist.
Wir anderen haben aber erst den Zug um 16:00 genommen, da ich ja auch erst am Sonntagmorgen angekommen bin und dann gerne noch den Vormittag haben wollte.
Wir sind dann Dienstag ins Kunstmuseum gegangen, was leider nicht so cool war wie wir gedacht hatten aber naja...
Nach unserem Museumsbesuch haben wir uns dann erstmal ins "Espresso House" gesetzt und ein Käffchen getrunken.
Danach sind wir dann noch in eine Buchhandlung gegangen, weil ich mir das Buch zu "call me by your name" kaufen wollte (habe es schon fast durch, sehr empfehlenswert!) und haben uns am Hafen ans Wasser gesetzt.
Bevor wir uns auf den Weg zum Bahnhof gemacht haben, haben wir dann noch ein bisschen Proviant für die Reise eingekauft und unsere Sachen aus dem Hostel geholt.
Die 7 stündige Fahrt von Bergen nach Oslo war dann wirklich wunderschön.
Nicht umsonst sagen viele, dass es die schönste Bahnstrecke Norwegens ist!!
Unser Zug hatte nur leider ein bisschen Verspätung, sodass Hannah und ich unseren Anschlusszug nach Gjøvik verpasst haben, aber zum Glück kam eine Stunde später der Nächste.
Gegen 2:00 sind wir dann endlich in Gjøvik angekommen und von da mit dem Auto nach Hause gefahren, das Erik netterweise für uns dort geparkt hatte.
Unser Kurzurlaub in Bergen war wirklich super schön, vor allem mit den anderen Freiwilligen.
Ich habe mich auch wirklich in die Stadt verliebt, Bergen hat einfach einen besonderen Flair mit seinen schönen Holzhäusern und süßen Gässchen und trotzdem gibt es super viele Studenten und Abends ist in Kneipen und Clubs total viel los.
Sonntag kommen auch schon meine Eltern zu Besuch und nächsten Donnerstag fahre ich dann für eine Woche mit ihnen nach Ålesund, worauf ich mich schon riesig freue!
Liebe Grüße an euch, wo auch immer ihr seit ❤
Helena

Samstag, 2. Juni 2018

Familie & venner dag

Hallihallo,
heute war in Granly der alljährliche "Familie & Venner dag" (dt.: Familien & Freunde Tag), der jedes Jahr am ersten Samstag im Juni stattfindet.
Dort können die Familien und Freunde der Bewohner vorbeikommen, sich die Häuser anschauen, sehen wie die Bewohner arbeiten und einfach Zeit mit ihren Lieben verbringen.
Ich muss dieses Wochenende eigentlich nicht arbeiten, aber habe mich für eine etwa Schicht in Birkely eingetragen, weil ich Lust hatte am Tag der offenen Tür zu arbeiten.
Die Bewohner reden auch schon seit Wochen von nichts anderem mehr und haben sich riesig gefreut.
Als ich dann heute morgen zur Arbeit gekommen bin, war die Schwester von einem Bewohner schon da, da sie in Bergen wohnt und auf Grund der längeren Anreise schon Freitag gekommen ist und bis Sonntag bleibt.
Offiziell ging der Åpendag aber um 11:00 los, sodass die drei anderen ab 10:30 super aufgeregt vor dem Haus rumgelaufen sind und auf ihre Angehörigen gewartet haben.
Als dann endlich die ersten kamen war die Freude riesengroß und die Bewohner sind schreiend den ankommenden Autos entgegengelaufen.
Die Schwester eines Bewohners meinte, dass es keinen anderen Ort gibt an dem man mit so viel Freude und Erwartung empfangen wird wie hier und ich glaube das ist wirklich so.
Selbst wenn ich nur ganz normal zur Arbeit komme, werde ich immer freudestrahlend empfangen, da kann man sich ja vorstellen was hier los ist wenn Geschwister, Eltern und Cousinen kommen, die die Bewohner teilweise nur ein/zweimal im Jahr sehen.
Ich finde es immer wieder erschreckend, wie wenige Angehörige regelmäßig zu Besuch kommen.
Die allermeisten Leute, die heute da waren hatte ich vorher noch nie gesehen, obwohl ich ja immerhin schon seit 9 Monaten in Granly arbeite.
Umso schöner natürlich, dass heute für wirklich alle Bewohner mehrere Besucher da waren.
Nachdem alle angekommen waren, gab es in den Häusern erstmal Kuchen und Kaffee und alle saßen auf der Terrasse gemütlich beisammen.
Die Bewohner haben von ihren Lieben auch noch Süßigkeiten oder kleine Geschenke bekommen, was natürlich auch große Freude ausgelöst hat.
Von 12:00-13:00 haben die Bewohner dann ein bisschen im Arbeitshaus oder in der Werkstatt gearbeitet oder im Granly Orchester gespielt und ihren Familien gezeigt, was sie so jeden Tag machen.
Um 13:15 gab es dann im Saal eine kleine Ansprache/Begrüßung von unserer Chefin Kristin für die Besucher.
Anschließend saßen die Familien mit den Bewohnern einfach in kleinen Grüppchen draußen im Garten und haben gequatscht.
Das Wetter heute ist einfach traumhaft!! 28C und strahlender Sonnenschein, perfekt also für unseren Tag der offenen Tür.
Um 14:30 gab es dann Mittagessen für alle im Saal. Granly hatte Schnittchen bestellt und es gab Getränke, Kaffee und Eis.
Ich habe mich auch einfach draußen mit einigen Bewohnern und Besuchern an einen Tisch gesetzt und gegessen, bevor meine Schicht dann zu Ende war und ich nach Hause gegangen bin.
Der heutige Tag war definitiv einer der schönsten, vllt. sogar der Schönste in Granny für mich.
Es war einfach so schön die Familien der Bewohner zu sehen und kennenzulernen und sie mit den Bewohnern zusammen zu sehen.
Ich freue mich auch, dass manche Angehörige mich jz kennen und wissen, wer sich so um ihr Kind, Bruder oder Schwester kümmert.
Ich bin heute jedenfalls sehr glücklich nach Hause gekommen und freue mich schon auf meinen kleinen Bergenurlaub morgen!
Only Love, H

Mittwoch, 30. Mai 2018

Israel Reise

Hallöchen,
in Kapp ist mittlerweile der Sommer ausgebrochen.
Draußen strahlender Sonnenschein und am Mittwoch sollen es sogar bis zu 30C werden.
Passt auch eigentlich ganz gut, da ich ja letzte Woche in Israel war und mich dort schon einmal aklimatisieren konnte.
Am Sonntagnacht um 2:00 bin ich von meinem wunderschönen Urlaub zurückgekommen und Hannah hat mich mit dem Auto aus Gjøvik abgeholt.
In meinen 10 Tagen in Israel habe ich wirklich so viel gesehen und erlebt, dass ich Seiten füllen könnte, aber ich versuche mich kurz zu halten.
Am 16.05 bin ich erstmal abends zu Klari nach Amsterdam geflogen und habe eine (kurze) Nacht bei ihr übernachtet.
Am nächsten Morgen ging es für uns beide dann schon früh los zum Flughafen, da wir schon gegen 7:00 nach Tel Aviv geflogen sind.
Nach dem knapp 5 stündigen Flug folgte bei unserer Ankunft in Tel Aviv dann natürlich erst einmal die riesen Wiedersehensfreude mit Marie!
Wir hatten sie seit September, also 9 Monate nicht gesehen und lagen uns erstmal ewig in den Armen.
Dann ging es für uns drei mit dem Bus los zum ersten Stop unserer Reise: Jerusalem.
Nach der knapp 2 stündigen Busfahrt sind wir in Jerusalem dann erst einmal Hummus essen gegangen bevor es dann in eine der zwei ASF WGs ging in der wir die 4 Nächte schlafen durften.
Dort angekommen haben wir erstmal ein bisschen mit den drei Mädels gequatscht, die dort wohnen und haben dann noch ein bisschen auf der super schönen Dachterrasse des Hauses gechillt.
Abends sind wir dann noch in eine Bar was trinken gegangen und dann aber auch relativ früh alle super müde ins Bett gefallen.
Freitag stand denn erst einmal die Holocaust Gedenkstätte "Yad Vashem" auf dem Programm.
Wir mussten schon relativ früh dorthin fahren, da das Museum auf Grund des Shabbat nur bis 13:00 aufhatte. Wir haben uns knapp 3 Stunden die Ausstellung und das riesige Gelände angesehen, was wirklich unglaublich beeindruckend und interessant war.
Anschließend haben wir erstmal eine kleine Mittagspause eingelegt und sind dann noch ein bisschen durch die Stadt gestreift, haben viel Zeit in einem schönen Café verbracht und uns abends noch die Klagemauer angesehen.
Während den ersten Tagen, die wir in Israel waren gab es gerade eine krasse Hitzewelle, sodass es tagsüber bis zu 40C heiß war und man es teilweise in der Mittagszeit nur in einem klimatisierten Café aushalten konnte.
Wenn es dann abends abgekühlt ist sind wir immer noch richtig aktiv geworden und haben dann noch viel gemacht und sind rumgelaufen.
Unseren Freitagabend haben wir dann beim Sonnenuntergang mit Nudeln und Wein auf der Dachterrasse verbracht.
Der Samstag war dann für die Jerusalemer Altstadt reserviert.
Eine der Mitbewohnerinnen, Franka, hatte sich kurzfristig entschieden auch mitzukommen, sodass sie uns ein bisschen rumführen konnte.
Die Altstadt ist wirklich super eindrucksvoll und bunt mit den vielen Marktständen und verschiedenen Vierteln.
Nachmittags haben wir dann noch eine Falafel in der Nähe des Damaskus Gate gegessen, bevor Frank dann wieder zurück nach Hause gefahren ist.
Wir anderen sind dann noch auf eine tolle Dachterrasse gegangen, von der aus man einen tollen Blick über ganz Jerusalem hatte und als es abends wieder kälter wurde sind wir dann noch auf den Ölberg gewandert.
Von dort hatte man auch einen wunderschönen Blick auf die Altstadt, die Stadtmauer und den Tempelberg. Während wir dort oben saßen haben die Muezzine verschiedener Moscheen zum gebet gerufen, was dem ganzen Moment noch einmal eine ganz besondere Atmosphäre verliehen hat.
Sonntag sind wir dann vormittags noch auf den Tempelberg gegangen und den Nachmittag in einem schönen Cafe in Ostjerusalem mit dem leckersten Eis-Chai-Latte verbracht.
Abends haben wir dann nochmal in der WG gekocht und auf der Dachterrasse gegessen.
Wir sind dann aber alle relativ früh ins Bett gegangen, da unser Wecker am nächsten Morgen schon um 5:00 geklingelt hat.
Um 6:00 ging es nämlich schon mit dem Bus los zum toten Meer.
Da es dort am Montag bis zu 43C heiß werden sollte, wollten wir so früh wie möglich ankommen und dann direkt weiter nach Haifa fahren.
Das tote Meer war echt eine coole Erfahrung und ich bin super froh mal fort gewesen zu sein.
Wir hatten eine gute Badestelle, abseits von den Touristenpunkten aber mit Süßwasserfische und Schattenplätzen gefunden und es ist einfach so so krass wie man im Meer nicht untergeht sondern immer oben schwimmt, egal was man macht.
Gegen 11:00 haben wir uns dann auch schon auf den Weg zu Marie nach Hause, nach Haifa gemacht.
So gegen 15:00 sind wir dann in der "shimshon" WG in Haifa angekommen, wo zwei von Maries Mitbewohnerinnen, Lina und Josepha auch gerade da waren.
Marie hat uns dann erstmal eine Tour durch ihre wirklich tolle und super große WG gegeben und wir haben ein bisschen mit Lina, Josepha und Ninel, die später auch von der Arbeit kam gequatscht.
Abends haben wir dann alle zusammen gekocht, bevor es später zum "Aktzeichnen" ging.
Das findet jeden Montagabend in der Wohnung bzw. auf der Dachterrasse eines Künstlers statt und die 4 shimshons sind dort eigentlich immer am Start.
Jede Woche gibt es ein Modell, das nackt verschiedene Posen darstellt und dann immer für eine bestimmte Zeit von den umstehenden Künstlern und solchen die es noch werden wollen gezeichnet wird. Wir gehörten dort eher zu den unfähigen und unprofessionellen Künstlern, aber es gab wirklich wahnsinnig talentierte Leute die auf großen Staffeleien statt auf kleinen DIN A 4 Blättern gemalt haben und der Abend hat trotzdem super viel Spaß gamacht und war mal was ganz anderes.
Dienstag sind Klara und ich dann mit zu Maries Arbeit gekommen.
Die ging zum Glück erst um 14:00 los, sodass wir erstmal ausschlafen und dann noch ein bisschen durch Haifa laufen konnten.
Marie hatte dann erst noch ein Meeting im Frauenhaus, in dem sie in der Kinderbetreuung arbeitet, aber es gab noch leftover Essen für Klari und mich, das die Frauen vorher gekocht hatten und mit dem wir uns dann in der Zeit in die Sonne gesetzt haben.
Marie und ihre Kollegin Tamar haben dann in der ersten Stunde nur auf ein Kind aufgepasst, sodass wir auch ein bisschen Zeit zum quatschen hatten.
Nachher gab es dannnoch eine kleine Runde mit mehreren Kindern, bei der wir Armbänder und Ketten aus Stoff geflochten haben.
Die Kinder waren wirklich alle unglaublich süß und es war einfach super schön mal zu sehen, was Marie so tagtäglich macht.
Nach der Arbeit sind wir dann auch direkt in das Viertel "German Colony" gefahren, wo wir uns mit Lina in einem super schönen Café/Restaurante auf einen Eiskaffee getroffen haben.
Um 20:00 ging es dann zum Salsa, das auch fester Bestandteil des Wochenprogramms der shimshons ist. Da Klara und ich das erste Mal Salsa getanzt haben wurden wir der Anfängergruppe zugeteilt, in der wir mit lauter anderen Deppen die Grundschritte gelernt und geübt haben.
Nach einer Stunde war dann der eigentlich Kurs vorbei und man konnte einfach noch frei tanzen oder sich mit Leuten unterhalten.
Marie und die anderen kannten ziemlich viele Leute und wir wurden natürlich erstmal überall vorgestellt und haben uns mit vielen Leuten nett unterhalten.
Wir waren dann auch erst so gegen 0:00 wieder zu Hause und da Marie am nächsten Morgen früh arbeiten musste ging es schnell ins Bettchen.
Klara und ich sind dann am nächsten Morgen erst einmal zum Strand gefahren, haben ein bisschen in der Sonne gelegen und sind im Mittelmeer geschwommen.
Marie kam dann auch schon ziemlich bald mit Snacks im Gepäck dazu, da sie früher freibekommen hatte. Wir haben dann noch ein bisschen zusammen am Strand gechillt bevor Maries Tour durch Haifa losging.
Wir waren auf dem shuk /typisch israelischer Markt, den es in fast jeder Stadt gibt) und im arabischen Viertel wadi nisnas, wo wir die angeblich beste Falafel der Welt gegessen haben.
War schon echt lecker, aber wir hatten auch Kritikpunkte :D
Da Mittwoch schon unser letzter Abend in Haifa war haben wir noch mit der ganzen WG zusammen gekocht, typisch deutsch mit Bratkartoffeln, Spinat und Spiegelei.
Donnerstag ist Klara dann gegen Mittag mit dem Zug nach Tel Aviv gefahren um Marie, eine andere Freundin von uns aus Deutschland abzuholen.
Marie und ich waren währenddessen auf der Louis Promenade, von der aus man einen tollen Blick über Haifa hat und im Beduinendorf, wo wir in einem super süßen Cafe wie in guten, alten Zeiten einen Cappuccino getrunken haben.
Gegen Nachmittag kamen die beiden anderen dann auch schon zurück.
Die Wiedersehensfreude war natürlich riesig und nach einer kurzen Tour durch die Wohnung sind wir dann erstmal Hummus essen gegangen.
Abends ging es dann für uns alle mit dem Zug nach Nahariya, zur Geburtstagsparty von Emilia, die dort gerade ebenfalls Freiwillige ist.
Ich habe es Wirkloch so sehr vermisst mit meinen Mädels zu tanzen und zu feiern.
Wir haben dann alle in Nahariya übernachtet und sind am nächsten Tag direkt von dort aus nach Tel Aviv gefahren.
Josepha und Ninel sind zurück nach Haifa gefahren aber Lina ist noch mit uns nach Tel Aviv gekommen, was ich super schön fand.
Dort sind wir dann so gegen 15:00 in der WG angekommen.
Nach einem kurzen Snack ging es dann auch schon wieder weiter auf den Markt nach Yaffo, der zum Glück nicht so weit von der WG entfernt war, da ja wegen dem Shabbat von Freitag bis Samstagabend keine Busse oder Bahnen fahren.
Abends haben Lina und ich dann Couscoussalat gemacht, während die anderen 3 einen kurzen Powernap gehalten haben, um für unsere nächste Party fit zu sein.
Wir waren dann in einem Club mit viel arabischer Musik und haben zufällig eine Hochzeit gecrasht, die irgendwie bessere Musik hatte und bei der wir dann ein bisschen mitgefeiert haben.
Die Leute waren irgendwie super locker drauf und haben sich am Ende sogar noch bei uns bedankt, dass wir die Party am laufen gehalten haben :D
Am nächsten Tag haben wir dann auf Grund sehr großen Schlafentzugs erstmal alle bis 12:30 oder so geschlafen. Wir haben den Tag dann auch sehr entspannt angehen lassen und sind erstmal zum Strand gelaufen, wo wir den Nachmittag verbracht haben.
Etwas später sind wir dann noch ein bisschen durch die Innenstadt gelaufen und haben uns in ein super schönes Café gesetzt, das Marie und Lina kannten.
Lina ist dann abends schon wieder zurück nach Haifa gefahren und wir anderen sind erst nochmal zurück zur WG gefahren, wo wir Abendessen gekocht haben.
Anschließend sind wir dann noch mit einem Pott Eis und 2 Flaschen Wein zum Hafen runtergegangen  wo wir bis in die Nacht saßen und über unsere Zukunft und alles mögliche geredet haben.
Solche Gespräche habe ich einfach so vermisst und ich war unglaublich glücklich in diesem Moment.
Marie und ich mussten uns dann auch schon vor dem schlafen gehen verabschieden, da sie am nächsten Morgen arbeiten und deshalb super früh zurück nach Haifa fahren musste.
Für uns andere 3 hat der Wecker aber nach gerade mal 4 Stunden Schlaf auch schon um 8:00 geklingelt, da mein Flug zurück nach Norwegen um 14:00 ging und man wegen der krassen Kontrollen in Israel 3 Stunden vorher am Flughafen sein sollte.
Auch wenn mir der Abschied nach unserer tollen Zeit wirklich schwer gefallen ist, waren wir uns alle einig, dass es ja jetzt wirklich nicht mehr lang ist bis wir endgültig wiedervereint sind!
Ich hatte wirklich die allerschönste und spannendste Zeit in Israel und ich hoffe das ich vllt irgendwann nochmal die Möglichkeit habe in dieses interessante Land zurückzukehren.
ich bin so froh, dass ich diesen Trip machen konnte!
Sonntag geht es für mich auch schon weiter nach Bergen und nächste Woche kommen auch schon endlich meine Eltern zu Besuch...I know I know, always on the go ;)
Ich schicke euch ganz viel Sonne (In Kapp sind es unglaubliche 28C)
Helli

Donnerstag, 10. Mai 2018

Glückliche Tage in Moi

Hei Hei,
gerade sind Hannah und ich von unserem Kurzurlaub bei Silas und Selma in Moi zurückgekommen.
Moi ist ein kleiner Ort ganz im Süden, zwischen Stabanker und Kristiansand und die beiden arbeiten dort noch mit einigen anderen norwegischen und deutschen Freiwilligen zusammen an der "Folkehøgskole Lundheim".
Hannah und ich sind Freitagabend losgefahren und haben dann in der Nacht noch für ein paar Stunden bei Greta und Maria übernachtet weil wir irgendwie 5 oder 6 Stunden Zeit hatten, bevor unser Zug nach Moi gefahren ist.
Wir sind dann auch am Samstag erst so gegen 13:30 angekommen und Selma und Silas haben uns mit dem Auto von der Haltestelle abgeholt.
Wir sind dann noch kurz einkaufen gefahren und dann zur Folkehøgskole.
Silas und Selma arbeiten und leben dort noch mit 3 anderen deutschen Freiwilligen vom deutschen roten Kreuz und mit 8 norwegischem Freiwilligen als sogenannte "Stipps" zusammen.
Sie unterstützen dort die Schüler mit Behinderungen sowohl im Unterricht als auch im Alltag und in der Pflege.
Die meisten der Stipps wohnen zusammen in einer großen WG, aber Selma wohnt mit zwei der anderen Freiwilligen in einer Wohnung in einem kleinen Haus direkt neben dem Schulgebäude, wo Hannah und ich auch geschlafen haben.
Als wir angekommen sind gab es dann erstmal Mittagessen im großen Essenssaal, was super war weil wir nach der langen Reise dann doch ziemlich Hunger hatten.
Nach dem Essen haben Selma und Silas uns dann erstmal die WG und die Wohnung gezeigt und uns dann durch die Schule geführt.
Außerdem mussten Selma und zwei der anderen Freiwilligen noch Jutebeutel bügeln, die sie am Tag zuvor bei einem Workshop an der Schule gestaltet hatten.
Dann gab es auch schon wieder Abendessen... Die Norweger halt ;)
Anschließend sind wir dann mit einigen anderen Freiwilligen im kleinen Pool, der sich im Sport- und Geräteraum im Keller befindet schwimmen gegangen.
Wir sind dann aber auch schon alle relativ früh schlafen gegangen, weil es am nächsten Morgen schon um 8:00 mit der halben Schule los zum "Preikestolen" ging.
Der Preikestolen ist eine sehr bekannte Klippe ca. 2 Stunden von Moi entfernt, die ins Wasser hineinragt und so als eine Art Aussichtsplattform fungiert.
Wir hatten einfach nur super Glück, dass die Schule genau an dem Wochenende an dem wir da waren einen Ausflug dorthin gemacht hat und wir auch noch so unkompliziert mitkommen konnten.
Wir sind dann wie gesagt schon gegen 8:00 Uhr mit 3 kleinen Bussen losgefahren, da der Weg dorthin dann doch etwas länger war und wir auch noch mit der Fähre übersetzten mussten.
Wir sind dann glaub ich so gegen 10:30 oder 11:00 mit den Bussen am Fuße des Wanderweges angekommen und haben dann mit allen ca. 40 Mann die knapp 2 stündige Wanderung angetreten.
Wir sind alle zur gleichen zeit losgelaufen aber nicht wirklich in einer Gruppe gelaufen, was ja auch viel zu stressig und anstrengend gewesen wäre.
Der Weg nach oben zur Klippe war schon ziemlich anstrengend, weil es natürlich die meiste Zeit bergauf ging, aber das Wetter war richtig perfekt weil es zwar schön warm war, aber die Sonne nicht geschienen hat und wir haben den Weg sogar in ca. eineinhalb Stunden gemeistert.
Oben angekommen hat sich die ganze Anstrengung dann auch doppelt und dreifach ausgezahlt weil der Ausblick über die Berge und den Fjord einfach atemberaubend waren!!
Über die Zeit, die wir oben waren ist es dann auch noch richtig schön aufgeklart und die Sonne hat angefangen zu scheinen.
Wir haben natürlich unendlich viele Fotos gemacht, dass man schon garnicht mehr weiß wohin damit.
Außerdem gab es von allen noch ein kleines Ständchen für Selma, die am Sonntag nämlich Geburtstag hatte.
Nach etwa einer Stunde oder sogar etwas länger auf dem Preikestolen sind wir dann alle wieder nach unten gewandert, was auf Grund der prallen Sonne fast anstrengender war als der Hinweg.
Auf dem Rückweg zur Schule war es dann die ganze Zeit sehr still in unserem Stipp-Bus weil alle super geschafft vom Tag waren und die meiste zeit gepennt haben.
Ich konnte meine Augen auch echt nicht mehr offenhalten, aber für einen kleinen Zwischenstop bei dem wir alle von einem der Lehrer zum Pizzaessen eingeladen wurden hat es dann doch noch gereicht.
Gegen 19:30 sind wir dann wieder in Moi angekommen und Selma hat erstmal mit Familie und Freunden gesprochen, weil die ihr natürlich auch gratulieren wollten und wir ja den ganzen Tag unterwegs waren.
Nachher haben wir dann eigentlich auch nicht mehr so viel gemacht, nur noch ein bisschen zusammengesessen und gequatscht und uns über unsere schönen Fotos gefreut.
Montag mussten Silas und Selma dann wieder arbeiten und Hannah und ich konnten ein bisschen länger schlafen. Als wir dann zum frühstücken in die WG rübergegangen sind haben wir dort Selma getroffen, die uns nach dem Essen mit zu ihrer "Allround A" Klasse genommen hat, in der nur Schüler mit Behinderungen sind und in der sie immer dabei ist.
Da das Schuljahr ja schon diesen Samstag endet haben sie in der Klasse gerade eine Runde gemacht, in der jeder seine persönlichen Highlights des Schuljahres und Dinge oder Aktionen, die er nicht so gut fand aufzählen sollte.
Um 11:00 gab es dann lunsj in der Kantine, bei dem Selma erfahren hat, das ihre Klasse danach ausfällt und sie den Rest des Tages frei hat.
Wir sind dann zum nahegelegenen See gelaufen, der nur so ca. 20 Minuten zu Fuß entfernt war.
Man ist total den schönen Waldweg entlanggelaufen und das Wetter war sowieso die ganzen Tage, die wir da waren traumhaft und super warm und sonnig.
Nach unserem kleinen Spaziergang gab es dann auch schon wieder Mittagessen, Pfannkuchen mit Bacon, yumm!
Danach haben wir dann eigentlich nur noch ein bisschen gechillt bevor wir uns dann gegen 16:45 auf den Weg zur Kirche in Moi gemacht haben.
Selma, Silas und zwei der anderen deutschen Freiwilligen sind dort nämlich im Kirchenchor und dieser hatte am Montagabend ein Konzert auf einer der nahegelegenen Inseln, zu dem wir mitfahren durften.
Der Chor hat sich an der Kirche getroffen und ist dann in mehreren Fahrgemeinschaften ca. eineinhalb Stunden zur Kirche auf einer Insel gefahren.
Die weiße Holzkirche lag auf einer kleinen Klippe direkt am Wasser und drum herum standen viele kleine Holzhäuser mit Holzstegen und Bootsanleger, was die ganze Kulisse einfach perfekt und super romantisch-fischerdorfmäßig gemacht hat.
Während sich der Chor eingesungen hat saßen Hannah und ich mit einem Käffchen an der Klippe und haben gequatscht, was irgendwie total schön war.
Irgendwann ist die Sonne über dem Fjord unter gegangen und ich habe mal wieder gedacht, dass es einfach kein schöneres Land auf dieser Welt gibt ❤
Gegen 19:30 ging das Konzert dann los bei dem neben dem Chor aus Moi auch noch ein anderer Chor gesungen hat.
Das Konzert ging ca. eineinhalb Stunden und war total schön! Beide Chöre haben wirklich schöne und abwechslungsreiche Lieder gesungen und die Stimmung war auch irgendwie süß und lustig.
Wir waren dann so gegen 21:00 wieder an der Folkehøgskole und haben dann aber auch nicht mehr wirklich was gemacht.
Am Dienstag sind Hannah und ich für einen Tag nach Stavanger gefahren.
Wir haben erst ein bisschen hin und her überlegt, weil die Fahrt hin und zurück insgesamt 40€ gekostet hat, aber wann hat man sonst nochmal die Chance Stabanker zu sehen?
Die Fahrt hat mit dem Bus ca. 2 Stunden gedauert und wir sind so gegen 12:30 angekommen.
Wir haben dann einfach ein bisschen die Stadt erkundet, sind durch die schönen alten Gässchen und Geschäfte gebummelt und am Hafen entlanggegangen.
Stavanger ist wirklich eine schöne kleine Stadt mit lauter weißen Holzhäusern und süßen Cafes.
Gegen 19:00 sind wir dann wieder in Moi angekommen wo wir noch zu Abend gegessen und mit Selma und Silas gechillt haben.
Die beiden haben uns dann auch mit dem Auto zum Bahnhof gebracht, wo unser Zug um 0:30 losgefahren ist.
Die Tage in Moi waren einfach wunderschön und ich bin so, so froh das wir Silas und Selma noch auf den letzten Drücker besucht haben.
Die beiden sind einfach super und entspannt und wir waren irgendwie total viel erlebt und auch einfach nochmal gesehen wie sie so in ihrem Projekt arbeiten und leben.
Ich bin gestern mit einem total glücklichen Gefühl im Bauch nach Hause gefahren, das immer noch anhält!!
Nächste Woche geht es für mich dann auch schon nach Israel, endlich, ich kann es echt nicht mehr erwarten!
Ausführliche Berichterstattung folgt, bis dann meine Lieben
Helena