Hei ihr Lieben,
heute war endlich die langersehnte Julemesse in Granly.
Diese findet jedes Jahr in der Weihnachtszeit statt und ist immer ein großes Highlight.
Dort werden alle Produkte verkauft, die die Bewohner so über das Jahr hergestellt haben, also Decken, Schals, Tischdecken, Tee, Gewürze, Holzdeko und so weiter.
Außerdem gab es wie immer "Kaffee og Kake" und das Granly Orchester bestehend aus Bewohnern hat gespielt.
Viele Familienangehörige waren da, aber auch andere Besucher.
Da ich heute Frühdienst hatte hatte ich viel Zeit über den Markt zu schlendern, Kuchen zu essen und noch ein paar Weihnachtsgeschenke zu shoppen.
Als ich ca. 10 Minuten nach dem Beginn in die Werkstatt kam, wo alle Sachen verkauft wurde, war es auch schon super voll, was mich total gefreut hat.
Am Wegrand standen überall Kerzen im Schnee und auch in den Verkaufsräumen war alles total schön dekoriert, was nochmal für eine besonders weihnachtliche Stimmung gesorgt hat.
Die Bewohner sind auch alle ganz aufgeregt rumgelaufen, haben Leute die sie kannten herumgeführt und immer ganz stolz gezeigt welche Sachen sie gemacht haben.
Außerdem wollte ich euch noch von dem Evaluationsmeeting erzählen, das Hannah und ich heute Vormittag mit unserem Mentor Erik und den Chefinnen von unseren beiden Häusern hatten.
Die sogenannten "Møte" sind hier in Norwegen sowieso eine ziemlich große Sachen weil es so ziemlich jeden Tag irgendwelche Meetings mit verschiedenen Mitarbeitern gibt... was die wohl immer alle so wichtiges zu besprechen haben?
Hauptsache es gibt immer schön Kaffee & Kake ;)
Dieses Meeting ist immer standard vor Weihnachten um einfach zu gucken wie es so läuft und ob es irgendwelche Probleme oder Änderungswünsche gibt.
Hannah und ich sollten hauptsächlich einfach ein bisschen erzählen wie es so läuft und was wir so machen und so.
Da alles super läuft und Hannah und ich echt super happy mit allem sind ging das relativ schnell.
Die Chefin von meinem Haus meinte dann, dass sie sich überlegt hat das ich nach Weihnachten noch zusätzlich für 2 oder 3 Tage die Woche in Birkely arbeiten könnte, worüber ich mich unglaublich gefreut habe. Ich mag die Bewohner in Birkely super gerne und hab total Lust in zwei Häusern zu arbeiten, weil man dann noch mehr Abwechslung hat.
Die Freiwilligen vor uns haben glaub ich nach Weihnachten ganz das Haus gewechselt, aber ich finde es so total perfekt, weil ich mir echt nicht vorstellen kann garnicht mehr im Gamlehuset zu arbeiten.
Hannah kann nach Weihnachten in Bjørketun arbeiten, was für sie ebenfalls super ist, da es dort ein bisschen ruhiger ist als in ihrem Haus, was bestimmt eine schöne Abwechslung sein wird.
Außerdem haben wir dann noch darüber geredet, dass wir nach Weihnachten als "vollwertige" Mitarbeiter arbeiten und so ein bisschen extra Geld oder freie Tage verdienen können.
Das heißt das wir nicht wie jetzt als dritter Mitarbeiter in einem Haus arbeiten, sondern wenn ein Mitarbeiter z.B krank ist oder irgendwo "Not am Mann ist" als einer der zwei "normalen" Mitarbeiter einspringen können und dafür dann auch voll bezahlt werden oder alternativ freie Tage bekommen.
Das wird mit Sicherheit sehr spannend und aufregend, aber auch sehr viel Verantwortung.
Am Anfang konnte ich mir garnicht vorstellen mal nur mit einem anderen Mitarbeiter zu arbeiten, aber mittlerweile fühle ich mich sicher und erfahren genug.
Ein bisschen Lob gab es dann auch noch für Hannah und mich, was natürlich immer schön ist :))
Ich war super happy damit, wie das meeting gelaufen ist und bin super gespannt und freue mich auf alles was noch kommt!!
Kaum zu glauben, dass wir in weniger als zwei Wochen schon nach Hause fliegen!!
Die Wochen vergehen hier wirklich wie im Flug.
Am Wochenende haben Hannah und ich nichts besonderes vor, aber wir wollen ein bisschen Plätzchen backen, das wird bestimmt schön.
ich halte euch jedenfalls auf dem laufenden :)
Bis dahin, bleibt gesund und munter!
Eure Helli
Donnerstag, 7. Dezember 2017
Dienstag, 5. Dezember 2017
It´s beginning to look a lot like Christmas...
Hei hei,
mittlerweile ist schon der 4. Dezember und damit hat die schönste Zeit des Jahres endlich angefangen! Ich liebe die Advents- und Weihnachtszeit sehr und zum Glück sind die Norweger auch richtig weihnachtsverrückt.
In den Supermärkten gibt es so ziemlich alles mit "jul" (Weihnachten) im Namen, da findet man vom jul-Bier über den jul-Käse bis zu den jul-Chips wirklich alles.
In unseren Häusern in Granly ist auch schon alles schön dekoriert, draußen ist alles weiß und an unserem Adventskranz der auf dem Esstisch in der Küche steht brennt auch schon die erste Kerze.
Hannah und ich haben uns auch beide gegenseitig einen Adventskalender gemacht und beide auch noch einen von unseren Eltern geschickt bekommen.
Außerdem haben wir im Gamlehuset einen Adventskalender, bei dem jeder Mitarbeiter und jeder Bewohner mal ein Päckchen öffnen darf.
Am Samstag sind Hannah und ich nachdem wir beim Yoga waren mit dem Auto nach Lillehammer zum "Maihaugen julemarked" gefahren, worauf wir uns schon richtig lange gefreut haben.
Maihaugen ist ein großes Museum in Lillehammer, dass jedes Jahr ersten Adventswochenende einen großen Weihnachtsmarkt veranstaltet.
Als wir nur kurz nach der Eröffnung ankamen, war der Parkplatz schon voll und am Rand standen überall Reise-und Shuttlebusse, die extra für den julemarked gekommen sind.
Dem entsprechend war es auch wirklich super voll, manchmal sogar ein bisschen zu voll weil an manchen Ständen echt Gedrängel herrschte.
Das Gelände von "Maihaugen" ist wirklich riesig und es gibt draußen irgendwie total viele alte Holzhäuser und eine Straße mit Läden, wir haben irgendwie nicht wirklich herausgefunden was für ein Museum das überhaupt ist.
Für die Größe des Geländes gab es dann garnicht mal so viele Stände aber es war auch schön einfach ein bisschen in der verschneiten Natur rumzulaufen.
Außerdem haben wir eine Kutschfahrt gemacht, die zwar kostenlos war aber für die wir auch ca. eine Stunde anstehen mussten wodurch wir uns danach erstmal drinnen aufwärmen mussten weil wir vollkommen durchgefroren waren...
Als uns wieder einigermaßen warm war sind wir dann nochmal nach draußen gegangen um uns einen Schokoapfel zu holen, aber anschließend haben wir uns dann auch auf den Weg nach Hause gemacht.
Zuhause haben wir dann erstmal unsere kleinen Mini-Tannenbäume aufgebaut und geschmückt, weil wir noch so in Weihnachtsstimmung waren :)
Sonntag mussten wir dann Nachmittags bzw. Abends noch arbeiten, was besonders schön war, weil es um 16:00 im Gemeinschaftsraum einen kleinen Adventseinstieg mit allen Bewohnern und Mitarbeitern gab.
Dafür hat jeder am Anfang eine Kerze bekommen, die in einem ausgehöhlten Apfel steckte.
In der Mitte war ein großes Kreuz aus Tannenzweigen "aufgebaut" in dessen Mitte eine große Kerze brannte. Dann sind alle einzeln und nacheinander nach vorne gegangen, haben ihre Kerze angezündet und an irgendeiner Stelle auf oder neben dem Kreuz positioniert.
Währenddessen haben einige Bewohner Weihnachtsmelodien auf so einer Art kleinen Harfe gespielt, ich weiß leider nicht genau wie das Instrument heißt.
Auch wenn garnicht geredet und nichts groß erklärt wurde war die Stimmung irgendwie total besonders und schön und die ganze Atmosphäre hat mich wirklich berührt.
Mittlerweile ist Schoner 5.12 und morgen ist schon Nikolaus, was hier aber garnicht gefeiert wird...
Dafür feiern wir hier am 13.12 Santa Lucia, ich bin mal gespannt wie das so wird.
Bald fliegen hannah und ich auch schon für Weihnachten nach Hause, ich bin schon total aufgeregt und freue mich riesig alle wiederzusehen!!
Machts gut und habt eine schöne und besinnliche Adventszeit!
Eure Helena
mittlerweile ist schon der 4. Dezember und damit hat die schönste Zeit des Jahres endlich angefangen! Ich liebe die Advents- und Weihnachtszeit sehr und zum Glück sind die Norweger auch richtig weihnachtsverrückt.
In den Supermärkten gibt es so ziemlich alles mit "jul" (Weihnachten) im Namen, da findet man vom jul-Bier über den jul-Käse bis zu den jul-Chips wirklich alles.
In unseren Häusern in Granly ist auch schon alles schön dekoriert, draußen ist alles weiß und an unserem Adventskranz der auf dem Esstisch in der Küche steht brennt auch schon die erste Kerze.
Hannah und ich haben uns auch beide gegenseitig einen Adventskalender gemacht und beide auch noch einen von unseren Eltern geschickt bekommen.
Außerdem haben wir im Gamlehuset einen Adventskalender, bei dem jeder Mitarbeiter und jeder Bewohner mal ein Päckchen öffnen darf.
Am Samstag sind Hannah und ich nachdem wir beim Yoga waren mit dem Auto nach Lillehammer zum "Maihaugen julemarked" gefahren, worauf wir uns schon richtig lange gefreut haben.
Maihaugen ist ein großes Museum in Lillehammer, dass jedes Jahr ersten Adventswochenende einen großen Weihnachtsmarkt veranstaltet.
Als wir nur kurz nach der Eröffnung ankamen, war der Parkplatz schon voll und am Rand standen überall Reise-und Shuttlebusse, die extra für den julemarked gekommen sind.
Dem entsprechend war es auch wirklich super voll, manchmal sogar ein bisschen zu voll weil an manchen Ständen echt Gedrängel herrschte.
Das Gelände von "Maihaugen" ist wirklich riesig und es gibt draußen irgendwie total viele alte Holzhäuser und eine Straße mit Läden, wir haben irgendwie nicht wirklich herausgefunden was für ein Museum das überhaupt ist.
Für die Größe des Geländes gab es dann garnicht mal so viele Stände aber es war auch schön einfach ein bisschen in der verschneiten Natur rumzulaufen.
Außerdem haben wir eine Kutschfahrt gemacht, die zwar kostenlos war aber für die wir auch ca. eine Stunde anstehen mussten wodurch wir uns danach erstmal drinnen aufwärmen mussten weil wir vollkommen durchgefroren waren...
Als uns wieder einigermaßen warm war sind wir dann nochmal nach draußen gegangen um uns einen Schokoapfel zu holen, aber anschließend haben wir uns dann auch auf den Weg nach Hause gemacht.
Zuhause haben wir dann erstmal unsere kleinen Mini-Tannenbäume aufgebaut und geschmückt, weil wir noch so in Weihnachtsstimmung waren :)
Sonntag mussten wir dann Nachmittags bzw. Abends noch arbeiten, was besonders schön war, weil es um 16:00 im Gemeinschaftsraum einen kleinen Adventseinstieg mit allen Bewohnern und Mitarbeitern gab.
Dafür hat jeder am Anfang eine Kerze bekommen, die in einem ausgehöhlten Apfel steckte.
In der Mitte war ein großes Kreuz aus Tannenzweigen "aufgebaut" in dessen Mitte eine große Kerze brannte. Dann sind alle einzeln und nacheinander nach vorne gegangen, haben ihre Kerze angezündet und an irgendeiner Stelle auf oder neben dem Kreuz positioniert.
Währenddessen haben einige Bewohner Weihnachtsmelodien auf so einer Art kleinen Harfe gespielt, ich weiß leider nicht genau wie das Instrument heißt.
Auch wenn garnicht geredet und nichts groß erklärt wurde war die Stimmung irgendwie total besonders und schön und die ganze Atmosphäre hat mich wirklich berührt.
Mittlerweile ist Schoner 5.12 und morgen ist schon Nikolaus, was hier aber garnicht gefeiert wird...
Dafür feiern wir hier am 13.12 Santa Lucia, ich bin mal gespannt wie das so wird.
Bald fliegen hannah und ich auch schon für Weihnachten nach Hause, ich bin schon total aufgeregt und freue mich riesig alle wiederzusehen!!
Machts gut und habt eine schöne und besinnliche Adventszeit!
Eure Helena
Mittwoch, 22. November 2017
Wochenende in der Hytta
Hei ihr Lieben,
letztes Wochenende waren Hannah und ich von Samstag bis Sonntag in einer "hytta" etwa 30 Minuten von Granly entfernt.
Die hytta gehört Granly und wird für Ausflüge mit den Bewohnern genutzt.
Wir dürfen die hytta aber auch privat und kostenlos nutzen, was ziemlich cool ist.
Sie bietet Schlafplätze für bis zu 4 Personen und liegt mitten im Wald an einem Fjord.
Obwohl die hytta garnicht so weit von Kapp entfernt ist, liegt dort immer schon deutlich mehr Schnee als bei uns, was das ganze Norwegen-Natur-Hytta Bild noch viel perfekter und idyllischer macht.
Am Samstagmorgen sind wir aber erst einmal mit dem Bulli nach Gjøvik gefahren, da wir dort unsere erste Yogastunde hatten.
Wir hatten schon von Anfang an überlegt mit Yoga anzufangen und wollten eigentlich in ein Fitnessstudio gehen, das auch Yogakurse anbietet aber da Mitgliedschaften hier immer ca. 50€ im Monat kosten und es uns das eindeutig nicht wert war haben wir uns jetzt in einem Yogastudio in Gjøvik angemeldet.
Es gibt dort ganz verschiedene Kurse und Arten von Yoga, aber da Hannah und ich nicht immer gleich arbeiten, kam für uns nur der Samstagskurs von 10:00-11:00 in Frage.
Der Kurs hat echt total viel Spaß gemacht und da nur zwei andere Frauen mit uns da waren und die Trainerin super nett war hat sie viele Sachen auch noch immer für uns auf englisch übersetzt.
Der Kurs geht erstmal bis Weihnachten und danach gucken wir dann ob wir vllt eine andere Art von Yoga ausprobieren. Ich freue mich jedenfalls schon auf nächsten Samstag!
Nachdem der Kurs zu Ende war sind wir dann direkt weiter zur hytta gefahren.
ich hatte vorher ein bisschen Angst, weil die Straßen hier echt glatt und vereist sind, aber die Norweger sind echt Profis im Streuen und bis auf die letzten Meter war es echt garnicht rutschig.
In der hytta angekommen haben wir dann erstmal alle Heizungen hochgedreht und den Kamin angemacht. Nachdem wir uns kurz aufgewärmt haben ging es dann auch schon wieder nach draußen wo es inzwischen angefangen hatte zu schneien.
Unser Projekt für die 2 Tage in der hytta war es nämlich einen Adventskranz zu basteln.
Deko hatten wir schon vorher gekauft, aber wir mussten draußen noch Tannenzweige sammeln.
Den Nachmittag haben wir dann auch hauptsächlich mit dem basteln von unserem Adventskranz verbracht. Eine Heißklebepistole konnten wir uns im Vorfeld zum Glück in der Werkstatt ausleihen.
Als wir damit fertig waren sind wir dann nochmal runter zum Fjord gegangen, der eingefroren und mit Schnee bedeckt wirklich wunderschön aussah und überhaupt war die ganze Umgebung eine einzige Idylle mit den schneebedeckten Tannen und dem Nebel der über allem lag.
Wieder in der hytta haben wir dann noch Brownies gebacken und uns als wir fertig waren mit Punsch auf die Couch gekuschelt und Filme geguckt.
Abends haben wir dann noch irgendwann Essen gekocht und ansonsten weiter auf der Couch gechillt.
Es war richtig perfekt so mit dem Schnee draußen und dem Kamin in der Hütte.
Am nächsten Morgen haben wir erstmal ausgeschlafen und nach dem Frühstück schonmal langsam angefangen alles wieder zusammen zu räumen und ein bisschen sauber zu machen.
Echt krass wie man es dann doch schafft in 2 Tagen ziemlich viel in der Hütte zu verteilen :D
Gegen 12:30 haben wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause gemacht, der trotz des vielen Schnees unproblematisch war.
Es war echt super schön und entspannend mal für 2 Tage einfach abgeschieden von allem im Wald zu sein und sich einfach ein bisschen zu entspannen, zu quatschen und Filme zu gucken.
Wenn Mitte Dezember Maria und Greta aus Oslo für ein Wochenende zum Plätzchenbacken kommen haben wir auch überlegt mit ihnen in die Hütte zu fahren, es lohnt sich echt!
Bei uns tobt schon seit ich heute Morgen aufgewacht bin ein ziemlich krasser Schneesturm, sodass mittlerweile wirklich viel Schnee liegt!! Ich liebe es!
So, ich muss jetzt auch gleich los zur Arbeit...
Ich sende euch Schneeflöckchen aus Kapp
Helena
letztes Wochenende waren Hannah und ich von Samstag bis Sonntag in einer "hytta" etwa 30 Minuten von Granly entfernt.
Die hytta gehört Granly und wird für Ausflüge mit den Bewohnern genutzt.
Wir dürfen die hytta aber auch privat und kostenlos nutzen, was ziemlich cool ist.
Sie bietet Schlafplätze für bis zu 4 Personen und liegt mitten im Wald an einem Fjord.
Obwohl die hytta garnicht so weit von Kapp entfernt ist, liegt dort immer schon deutlich mehr Schnee als bei uns, was das ganze Norwegen-Natur-Hytta Bild noch viel perfekter und idyllischer macht.
Am Samstagmorgen sind wir aber erst einmal mit dem Bulli nach Gjøvik gefahren, da wir dort unsere erste Yogastunde hatten.
Wir hatten schon von Anfang an überlegt mit Yoga anzufangen und wollten eigentlich in ein Fitnessstudio gehen, das auch Yogakurse anbietet aber da Mitgliedschaften hier immer ca. 50€ im Monat kosten und es uns das eindeutig nicht wert war haben wir uns jetzt in einem Yogastudio in Gjøvik angemeldet.
Es gibt dort ganz verschiedene Kurse und Arten von Yoga, aber da Hannah und ich nicht immer gleich arbeiten, kam für uns nur der Samstagskurs von 10:00-11:00 in Frage.
Der Kurs hat echt total viel Spaß gemacht und da nur zwei andere Frauen mit uns da waren und die Trainerin super nett war hat sie viele Sachen auch noch immer für uns auf englisch übersetzt.
Der Kurs geht erstmal bis Weihnachten und danach gucken wir dann ob wir vllt eine andere Art von Yoga ausprobieren. Ich freue mich jedenfalls schon auf nächsten Samstag!
Nachdem der Kurs zu Ende war sind wir dann direkt weiter zur hytta gefahren.
ich hatte vorher ein bisschen Angst, weil die Straßen hier echt glatt und vereist sind, aber die Norweger sind echt Profis im Streuen und bis auf die letzten Meter war es echt garnicht rutschig.
In der hytta angekommen haben wir dann erstmal alle Heizungen hochgedreht und den Kamin angemacht. Nachdem wir uns kurz aufgewärmt haben ging es dann auch schon wieder nach draußen wo es inzwischen angefangen hatte zu schneien.
Unser Projekt für die 2 Tage in der hytta war es nämlich einen Adventskranz zu basteln.
Deko hatten wir schon vorher gekauft, aber wir mussten draußen noch Tannenzweige sammeln.
Den Nachmittag haben wir dann auch hauptsächlich mit dem basteln von unserem Adventskranz verbracht. Eine Heißklebepistole konnten wir uns im Vorfeld zum Glück in der Werkstatt ausleihen.
Als wir damit fertig waren sind wir dann nochmal runter zum Fjord gegangen, der eingefroren und mit Schnee bedeckt wirklich wunderschön aussah und überhaupt war die ganze Umgebung eine einzige Idylle mit den schneebedeckten Tannen und dem Nebel der über allem lag.
Wieder in der hytta haben wir dann noch Brownies gebacken und uns als wir fertig waren mit Punsch auf die Couch gekuschelt und Filme geguckt.
Abends haben wir dann noch irgendwann Essen gekocht und ansonsten weiter auf der Couch gechillt.
Es war richtig perfekt so mit dem Schnee draußen und dem Kamin in der Hütte.
Am nächsten Morgen haben wir erstmal ausgeschlafen und nach dem Frühstück schonmal langsam angefangen alles wieder zusammen zu räumen und ein bisschen sauber zu machen.
Echt krass wie man es dann doch schafft in 2 Tagen ziemlich viel in der Hütte zu verteilen :D
Gegen 12:30 haben wir uns dann wieder auf den Weg nach Hause gemacht, der trotz des vielen Schnees unproblematisch war.
Es war echt super schön und entspannend mal für 2 Tage einfach abgeschieden von allem im Wald zu sein und sich einfach ein bisschen zu entspannen, zu quatschen und Filme zu gucken.
Wenn Mitte Dezember Maria und Greta aus Oslo für ein Wochenende zum Plätzchenbacken kommen haben wir auch überlegt mit ihnen in die Hütte zu fahren, es lohnt sich echt!
Bei uns tobt schon seit ich heute Morgen aufgewacht bin ein ziemlich krasser Schneesturm, sodass mittlerweile wirklich viel Schnee liegt!! Ich liebe es!
So, ich muss jetzt auch gleich los zur Arbeit...
Ich sende euch Schneeflöckchen aus Kapp
Helena
Dienstag, 14. November 2017
Urlaub in Oslo
Hei meine Lieben,
von Donnerstag bis Sonntag haben Hannah und ich für 4 Tage Urlaub in Oslo gemacht.
Wir haben mit zwei der anderen ASF Norwegen Freiwilligen Maria und Greta in ihrer Wohnung gewohnt und uns ein bisschen die Stadt angeschaut.
Da wir das letzte Wochenende gearbeitet haben, konnten wir uns die zwei freien Tage aufsparen und Donnerstag und Freitag nehmen.
Am Donnerstag sind wir dann gegen 16:00 von Gjøvik mit dem Nettbuss losgefahren.
Den Nettbuss kann man mit dem Flixbus vergleichen und er ist für norwegische Verhältnisse auch echt günstig. Nach Oslo fährt man etwas mehr als 2 Stunden, sodass wir gegen 18:30 angekommen sind. Greta hat uns dann vom Busbahnhof abgeholt und wir sind ca. 20 Minuten mit der Trik zu ihrer Einrichtung gefahren, wo sie und Maria auch in einer eigenen Wohnung wohnen.
Maria musste am Donnerstag noch bis 21:30 arbeiten, aber wir drei haben schonmal Pfannkuchen gemacht.
Nach dem Abendessen haben wir dann einfach noch ein bisschen gequatscht und gechillt und sind dann alle relativ früh ins Bett gegangen, weil Maria und Greta am nächsten Tag auch wieder früh arbeiten mussten.
Am Freitag haben Hannah und ich uns nach dem Frühstück auf den Weg nach "Grünerløkka" gemacht, ein alternatives Szeneviertel in Oslo.
Dort sind wir dann erst einmal durch die Geschäfte und unzähligen Secondhandläden geschlendert bevor wir dann bei "Illegal Burger" Mittag gegessen haben.
Während unserer Mittagspause hat es dann leider angefangen zu regnen, sodass wir auf dem Weg zur Karl Johans gate, der Haupteinkaufsstraße Oslos etwas nass geworden sind.
Da es auf der Karl Johans gate aber hauptsächlich die gleichen Ketten wie in Deutschland gibt, waren wir nur kurz bei "Monki" und "Moods of Norway", die gerade Ausverkauf hatten.
Danach sind wir dann noch in inzwischen leider strömendem Regen zum "Oslo Sweater Shop" gelaufen, der in meinem Reiseführer als Tipp angegeben war, aber der Weg hat sich echt gelohnt.
Dort gibt es nämlich eine sehr große Auswahl an Kleidungsstücken mit dem typischen "Norwegermuster". Hauptsächlich natürlich Pullover aber auch Socken, Strumpfhosen, Mützen und Stirnbänder.
Hannah und ich wollten uns als waschechte Norwegerinnen natürlich auch schon länger einen Norwegerpulli kaufen, aber leider konnten wir uns das bisher nicht leisten, weil die Pullis eigentlich immer bei 100-200€ oder sogar mehr liegen.
Der "Oslo Sweater Shop" hatte aber direkt im Eingang einen Teil mit reduzierten Pullis und Jacken und da Hannah und ich uns beide kein gutes Angebot entgehen lassen sind wir jetzt beide stolze Besitzer eines Norwegerpullis natürlich nur echt "Made in Norway".
Nach diesem erfolgreichen Shoppingtag ging es dann nach Hause zu Greta und Maria.
Abends kam dann Phillip vorbei, der auch als ASF-Freiwilliger in Oslo ist, aber in einer eigenen Wohnung in der Innenstadt wohnt.
Er hatte Freitag Geburtstag und wir haben ein bisschen zusammen gefeiert und Pizza gemacht.
Samstag war dann erstmal ausschlafen angesagt, bevor es dann auf eine der Inseln um Oslo ging.
Dort sind wir dann den Nachmittag über geblieben und haben uns den schönen Sonnenuntergang angeschaut, bevor es nochmal für einen kleinen Bummel in die Innenstadt ging.
Abends haben wir dann Falafel von einer Dönerbude die nicht vollkommen überteuert war gegessen und Filme geguckt.
Sonntag hatten wir dann auch nochmal den ganzen Tag Zeit zu viert etwas zu machen, weil Hannahs und mein Bus zurück nach Hause erst um 20:10 ging.
Vormittags ging es dann zuerst nochmal nach Grünerløkka, wo jeden Sonntag rund um das Blå, ein Club für live Musik ein Markt stattfindet.
In der Markthalle gab es vor allem Stände mit Schmuck und kunsthandwerklichen Sachen und draußen dann Socken und Schals und sowas alles.
Der Markt ist insgesamt nicht sehr groß aber super schön mit wirklich tollen Sachen und ich kann ihn nur jedem empfehlen, der mal an einem Sonntag in Oslo ist.
Danach ging es dann weiter zum Birkelunden Markt, der sich ebenfalls in Grünerløkka befindet und den man eher mit einem Flohmarkt vergleichen kann.
Dort gibt es sowohl Antiquitäten als auch Klamotten und ich habe einen echten Schnapper gemacht und eine tolle Lederjacke für nur 20€ ergattert.
Ja ich weiß es ist Winter und heute gab es sogar den ersten Schnee aber sie war schön und billig!
Insgesamt kann man in Grünerløkka auch am Sonntag echt viel machen, denn wie wir festgestellt haben haben dort anders als in der Innenstadt alle Geschäfte auf.
Nach unserem Flohmarktgeschlender mussten wir uns dann aber erstmal aufwärmen und haben uns ein süßes Café gesucht, die es in Oslo wie Sand am Meer gibt.
In der "Kaffebrenneriet" haben wir dann lustigerweise unseren Mentor Erik und seine Frau Beinta getroffen, die auch in Granly arbeitet und die nur für den Tag für ein Konzert in Oslo und zufälligerweise im gleichen Café wie wir waren.
Das war dann auch heute erstmal Gesprächsthema Nummer 1 in Granly :D.
Danach ging es dann zum Osloer Hauptbahnhof, wo gegen 17:00 eine andere ASF-Norwegen-Freiwillige aus Nordnorwegen ankam.
Nina arbeitet in der Følkehogskole Nordnorge und da dort gerade Ferien sind macht sie auch ein paar Tage Urlaub bei Greta und Maria.
Dann ging es erstmal nach Hause wo wir noch ein bisschen Zeit zum quatschen, Einkäufe zeigen und Abendessen hatten, bevor Hannah und ich uns auch schon wieder verabschieden mussten.
Was wir bei der Buchung unserer Nettbusstickets leider nicht bedacht hatten war, dass bei uns hier auf dem Dorf die letzten Busse um 22:10 fahren, wir aber leider erst um 22:35 in Lena angekommen sind.
So mussten wir uns ein Taxi rufen, was aber auch gut geklappt hat und aus Fehlern lernt man ja bekanntlich ;)
Die 4 Tage in Oslo waren wirklich wunderschön und auch ausreichend für die schöne Hauptstadt Norwegens.
Wir hatten eine kleine Auszeit vom Arbeitsalltag und sind Montag wieder mit neuer Energie in die Woche gestartet.
Außerdem war es toll die anderen Freiwilligen wiederzusehen und mit Maria und Greta haben wir uns schon für Dezember für ein Wochenende zum Plätzchenbacken verabredet...Dieses mal aber bei uns in Kapp.
Was sonst noch so los war? Ich habe mir letzte Woche ganz radikal meine Haare abgeschnitten, was ich mir schon seit unserem Vorbereitungsseminar in Berlin fest vorgenommen und jetzt auch endlich geschafft habe. Warum ich plötzlich das Bedürfnis hatte, keine Ahnung aber ich bin echt zufrieden und fühle mich irgendwie viel freier.
Außerdem gehe ich heute Abend endlich das erste Mal zum Chor!
Mit den Chören, die ich angeschrieben hatte hat es leider nicht geklappt aber ich gehe jetzt heute mal zum Kirchenchor hier bei uns in der Dorfkirke und gucke mal wie das so ist.
Laut Erik, der dort auch singt senke ich den Altersdurchschnitt deutlich, aber Hauptsache Chor!
Ich freue mich schon unglaublich, ich vermisse es so sehr im Chor zu singen!
So, das wars dann auch erstmal von mir...
Machts gut von wo auch immer ihr das hier gerade lest!
Helena
Während unserer Mittagspause hat es dann leider angefangen zu regnen, sodass wir auf dem Weg zur Karl Johans gate, der Haupteinkaufsstraße Oslos etwas nass geworden sind.
Da es auf der Karl Johans gate aber hauptsächlich die gleichen Ketten wie in Deutschland gibt, waren wir nur kurz bei "Monki" und "Moods of Norway", die gerade Ausverkauf hatten.
Danach sind wir dann noch in inzwischen leider strömendem Regen zum "Oslo Sweater Shop" gelaufen, der in meinem Reiseführer als Tipp angegeben war, aber der Weg hat sich echt gelohnt.
Dort gibt es nämlich eine sehr große Auswahl an Kleidungsstücken mit dem typischen "Norwegermuster". Hauptsächlich natürlich Pullover aber auch Socken, Strumpfhosen, Mützen und Stirnbänder.
Hannah und ich wollten uns als waschechte Norwegerinnen natürlich auch schon länger einen Norwegerpulli kaufen, aber leider konnten wir uns das bisher nicht leisten, weil die Pullis eigentlich immer bei 100-200€ oder sogar mehr liegen.
Der "Oslo Sweater Shop" hatte aber direkt im Eingang einen Teil mit reduzierten Pullis und Jacken und da Hannah und ich uns beide kein gutes Angebot entgehen lassen sind wir jetzt beide stolze Besitzer eines Norwegerpullis natürlich nur echt "Made in Norway".
Nach diesem erfolgreichen Shoppingtag ging es dann nach Hause zu Greta und Maria.
Abends kam dann Phillip vorbei, der auch als ASF-Freiwilliger in Oslo ist, aber in einer eigenen Wohnung in der Innenstadt wohnt.
Er hatte Freitag Geburtstag und wir haben ein bisschen zusammen gefeiert und Pizza gemacht.
Samstag war dann erstmal ausschlafen angesagt, bevor es dann auf eine der Inseln um Oslo ging.
Dort sind wir dann den Nachmittag über geblieben und haben uns den schönen Sonnenuntergang angeschaut, bevor es nochmal für einen kleinen Bummel in die Innenstadt ging.
Abends haben wir dann Falafel von einer Dönerbude die nicht vollkommen überteuert war gegessen und Filme geguckt.
Sonntag hatten wir dann auch nochmal den ganzen Tag Zeit zu viert etwas zu machen, weil Hannahs und mein Bus zurück nach Hause erst um 20:10 ging.
Vormittags ging es dann zuerst nochmal nach Grünerløkka, wo jeden Sonntag rund um das Blå, ein Club für live Musik ein Markt stattfindet.
In der Markthalle gab es vor allem Stände mit Schmuck und kunsthandwerklichen Sachen und draußen dann Socken und Schals und sowas alles.
Der Markt ist insgesamt nicht sehr groß aber super schön mit wirklich tollen Sachen und ich kann ihn nur jedem empfehlen, der mal an einem Sonntag in Oslo ist.
Danach ging es dann weiter zum Birkelunden Markt, der sich ebenfalls in Grünerløkka befindet und den man eher mit einem Flohmarkt vergleichen kann.
Dort gibt es sowohl Antiquitäten als auch Klamotten und ich habe einen echten Schnapper gemacht und eine tolle Lederjacke für nur 20€ ergattert.
Ja ich weiß es ist Winter und heute gab es sogar den ersten Schnee aber sie war schön und billig!
Insgesamt kann man in Grünerløkka auch am Sonntag echt viel machen, denn wie wir festgestellt haben haben dort anders als in der Innenstadt alle Geschäfte auf.
Nach unserem Flohmarktgeschlender mussten wir uns dann aber erstmal aufwärmen und haben uns ein süßes Café gesucht, die es in Oslo wie Sand am Meer gibt.
In der "Kaffebrenneriet" haben wir dann lustigerweise unseren Mentor Erik und seine Frau Beinta getroffen, die auch in Granly arbeitet und die nur für den Tag für ein Konzert in Oslo und zufälligerweise im gleichen Café wie wir waren.
Das war dann auch heute erstmal Gesprächsthema Nummer 1 in Granly :D.
Danach ging es dann zum Osloer Hauptbahnhof, wo gegen 17:00 eine andere ASF-Norwegen-Freiwillige aus Nordnorwegen ankam.
Nina arbeitet in der Følkehogskole Nordnorge und da dort gerade Ferien sind macht sie auch ein paar Tage Urlaub bei Greta und Maria.
Dann ging es erstmal nach Hause wo wir noch ein bisschen Zeit zum quatschen, Einkäufe zeigen und Abendessen hatten, bevor Hannah und ich uns auch schon wieder verabschieden mussten.
Was wir bei der Buchung unserer Nettbusstickets leider nicht bedacht hatten war, dass bei uns hier auf dem Dorf die letzten Busse um 22:10 fahren, wir aber leider erst um 22:35 in Lena angekommen sind.
So mussten wir uns ein Taxi rufen, was aber auch gut geklappt hat und aus Fehlern lernt man ja bekanntlich ;)
Die 4 Tage in Oslo waren wirklich wunderschön und auch ausreichend für die schöne Hauptstadt Norwegens.
Wir hatten eine kleine Auszeit vom Arbeitsalltag und sind Montag wieder mit neuer Energie in die Woche gestartet.
Außerdem war es toll die anderen Freiwilligen wiederzusehen und mit Maria und Greta haben wir uns schon für Dezember für ein Wochenende zum Plätzchenbacken verabredet...Dieses mal aber bei uns in Kapp.
Was sonst noch so los war? Ich habe mir letzte Woche ganz radikal meine Haare abgeschnitten, was ich mir schon seit unserem Vorbereitungsseminar in Berlin fest vorgenommen und jetzt auch endlich geschafft habe. Warum ich plötzlich das Bedürfnis hatte, keine Ahnung aber ich bin echt zufrieden und fühle mich irgendwie viel freier.
Außerdem gehe ich heute Abend endlich das erste Mal zum Chor!
Mit den Chören, die ich angeschrieben hatte hat es leider nicht geklappt aber ich gehe jetzt heute mal zum Kirchenchor hier bei uns in der Dorfkirke und gucke mal wie das so ist.
Laut Erik, der dort auch singt senke ich den Altersdurchschnitt deutlich, aber Hauptsache Chor!
Ich freue mich schon unglaublich, ich vermisse es so sehr im Chor zu singen!
So, das wars dann auch erstmal von mir...
Machts gut von wo auch immer ihr das hier gerade lest!
Helena
Montag, 6. November 2017
Was sonst so geschah...
Hei Hei,
sorry, dass ich so lange nichts hab von mir hören lassen.
Ich habe ständig daran gedacht etwas zu schreiben, aber dann immer gedacht das gar nichts besonderes passiert ist, aber wahrscheinlich muss gar nichts "besonders" passieren damit ich euch ein bisschen erzähle was bei mir so los ist :)
Weil ja seit dem letzten Post ein bisschen Zeit vergangen ist, versuche ich mal halbwegs chronologisch zu schreiben...
Also am 20.10 ist Hannahs Freund Jake aus Deutschland für 10 Tage zu Besuch gekommen.
Die beiden haben dann am Samstag einen Nationalpark besucht und sind von Sonntag bis Montag nach Oslo gefahren und haben bei zwei anderen Norwegen Freiwilligen übernachtet.
Dazu könnt ihr auch alles auf Hannahs Blog nachlesen :)
Es war wirklich cool mal den ersten Besuch aus Deutschland zu bekommen und Jake hat uns erstmal mit den neusten News aus der Heimat versorgt.
Größte Empörung herrschte dabei bei Hannah und mir darüber, dass die Barilla Nudeln ihre Verpackung geändert haben...Ich meine hallo?! Die waren Kult!
Ein Wochenende später sind wir dann noch alle zusammen nach Gjøvik gefahren und haben dort endlich mal die "sjokoladenbar" getestet, mit der hannah und ich schon seit dem Anfang liebäugeln.
Dort gibt es Eis, verschiedene Sorten Kakao aus echter Schokolade und natürlich Schokolade und Pralinen.
Der ganze Spaß kostete dann natürlich wieder ganz norwegisch 4,50€ aber man gönnt sich ja sonst nichts und der Kakao war auch wirklich lecker.
Am Freitag hatte dann ein Bewohner aus meinem Haus Geburtstag und ich habe ihn mit selbstgebackenen Schokomuffins überrascht, worüber er sich sehr gefreut hat.
Da ich ihn auf Grund seiner weißen Haare und seines Rollators auf 60 oder 70 geschätzt hätte war ich sehr überrascht als ich erfahren habe, dass er erst 56 geworden ist.
Eine der Mitarbeiterinnen hat mir dann aber erklärt, dass man bei Menschen mit Downsyndrom was das Aussehen und die körperliche Verfassung angeht immer noch ca. 20 Jahre dazurechnen kann.
Dieses Wochenende mussten Hannah und ich arbeiten, nur leider in entgegengesetzten Schichten.
Ich Samstag früh und gestern (Sonntag) spät und sie genau andersherum.
Wenn man Freitags müde von der Woche ist hat man immer keine Lust das Wochenende zu arbeiten aber wenn man dann da ist macht es doch immer Spaß und die Arbeit am Wochenende ist auch eigentlich immer noch entspannter als in der Woche.
Es wird nicht geputzt oder aufgeräumt und man versucht ein bisschen Ruhe reinzubringen um auch für die Bewohner einen Unterschied zwischen Woche und Wochenende zu schaffen.
Dazu kam dann dieses Wochenende noch das wir am Sonntagnachmittag den Geburtstag von dem Bewohner aus meinem Haus gefeiert haben, sodass außer "Kaffe og Kake" (dt. Kaffee und Kuchen) wie die Norweger sagen nicht viel mehr auf em Programm stand.
Deshalb konnte ich nachdem ich die Bewohnerin um die ich mich besonders kümmere ins Bett gebracht hatte auch schon ein bisschen früher gehen.
Seit neustem gibt es auch eine Änderung in meinen Arbeitszeiten, da ich ab heute jeden Montag die Spätschicht und nicht wie sonst die Frühschicht arbeite.
Das liegt daran, dass eine der Bewohnerinnen in meinem haus jeden Montagabend mit einigen anderen Bewohnern von Granly zum Boccia spielen fährt und da sonst immer ein Mitarbeiter mit den anderen drei Chaoten alleine zu Hause ist fahre ich jetzt immer mit ihr zum Boccia.
Freue mich schon und bin mal gespannt wie das heute so wird!
Diese Woche arbeiten Hannah und ich nur von Montag bis Mittwoch, da wir uns von diesem Wochenende den Donnerstag und Freitag freigenommen haben um für 4 Tage nach Oslo zu fahren.
Ich freue mich schon total endlich mal wieder in einer großen Stadt zu sein und die anderen Freiwilligen die dort leben wiederzusehen.
ich muss mal noch ein bisschen in meinem Reiseführer schmökern was wir so machen können.
Hannah und ich haben jetzt auch endlich unser erstes Konzert geplant und uns gestern Abend Karten für Sam Smith gekauft, der im April nach Oslo kommt.
Müssen uns dann dafür wahrscheinlich ein oder sogar zwei Tage freinehmen, aber was macht man nicht alles für ein tolles Konzert?
So meine Freunde, das wars dann auch schon wieder für heute... ich hoffe dieses mal dauert es nicht so lange bis ihr wieder etwas von mir hört!
ich mache mich jetzt gleich auf den "Weg" zur Arbeit.
Ha det bra,
Helena
sorry, dass ich so lange nichts hab von mir hören lassen.
Ich habe ständig daran gedacht etwas zu schreiben, aber dann immer gedacht das gar nichts besonderes passiert ist, aber wahrscheinlich muss gar nichts "besonders" passieren damit ich euch ein bisschen erzähle was bei mir so los ist :)
Weil ja seit dem letzten Post ein bisschen Zeit vergangen ist, versuche ich mal halbwegs chronologisch zu schreiben...
Also am 20.10 ist Hannahs Freund Jake aus Deutschland für 10 Tage zu Besuch gekommen.
Die beiden haben dann am Samstag einen Nationalpark besucht und sind von Sonntag bis Montag nach Oslo gefahren und haben bei zwei anderen Norwegen Freiwilligen übernachtet.
Dazu könnt ihr auch alles auf Hannahs Blog nachlesen :)
Es war wirklich cool mal den ersten Besuch aus Deutschland zu bekommen und Jake hat uns erstmal mit den neusten News aus der Heimat versorgt.
Größte Empörung herrschte dabei bei Hannah und mir darüber, dass die Barilla Nudeln ihre Verpackung geändert haben...Ich meine hallo?! Die waren Kult!
Ein Wochenende später sind wir dann noch alle zusammen nach Gjøvik gefahren und haben dort endlich mal die "sjokoladenbar" getestet, mit der hannah und ich schon seit dem Anfang liebäugeln.
Dort gibt es Eis, verschiedene Sorten Kakao aus echter Schokolade und natürlich Schokolade und Pralinen.
Der ganze Spaß kostete dann natürlich wieder ganz norwegisch 4,50€ aber man gönnt sich ja sonst nichts und der Kakao war auch wirklich lecker.
Am Freitag hatte dann ein Bewohner aus meinem Haus Geburtstag und ich habe ihn mit selbstgebackenen Schokomuffins überrascht, worüber er sich sehr gefreut hat.
Da ich ihn auf Grund seiner weißen Haare und seines Rollators auf 60 oder 70 geschätzt hätte war ich sehr überrascht als ich erfahren habe, dass er erst 56 geworden ist.
Eine der Mitarbeiterinnen hat mir dann aber erklärt, dass man bei Menschen mit Downsyndrom was das Aussehen und die körperliche Verfassung angeht immer noch ca. 20 Jahre dazurechnen kann.
Dieses Wochenende mussten Hannah und ich arbeiten, nur leider in entgegengesetzten Schichten.
Ich Samstag früh und gestern (Sonntag) spät und sie genau andersherum.
Wenn man Freitags müde von der Woche ist hat man immer keine Lust das Wochenende zu arbeiten aber wenn man dann da ist macht es doch immer Spaß und die Arbeit am Wochenende ist auch eigentlich immer noch entspannter als in der Woche.
Es wird nicht geputzt oder aufgeräumt und man versucht ein bisschen Ruhe reinzubringen um auch für die Bewohner einen Unterschied zwischen Woche und Wochenende zu schaffen.
Dazu kam dann dieses Wochenende noch das wir am Sonntagnachmittag den Geburtstag von dem Bewohner aus meinem Haus gefeiert haben, sodass außer "Kaffe og Kake" (dt. Kaffee und Kuchen) wie die Norweger sagen nicht viel mehr auf em Programm stand.
Deshalb konnte ich nachdem ich die Bewohnerin um die ich mich besonders kümmere ins Bett gebracht hatte auch schon ein bisschen früher gehen.
Seit neustem gibt es auch eine Änderung in meinen Arbeitszeiten, da ich ab heute jeden Montag die Spätschicht und nicht wie sonst die Frühschicht arbeite.
Das liegt daran, dass eine der Bewohnerinnen in meinem haus jeden Montagabend mit einigen anderen Bewohnern von Granly zum Boccia spielen fährt und da sonst immer ein Mitarbeiter mit den anderen drei Chaoten alleine zu Hause ist fahre ich jetzt immer mit ihr zum Boccia.
Freue mich schon und bin mal gespannt wie das heute so wird!
Diese Woche arbeiten Hannah und ich nur von Montag bis Mittwoch, da wir uns von diesem Wochenende den Donnerstag und Freitag freigenommen haben um für 4 Tage nach Oslo zu fahren.
Ich freue mich schon total endlich mal wieder in einer großen Stadt zu sein und die anderen Freiwilligen die dort leben wiederzusehen.
ich muss mal noch ein bisschen in meinem Reiseführer schmökern was wir so machen können.
Hannah und ich haben jetzt auch endlich unser erstes Konzert geplant und uns gestern Abend Karten für Sam Smith gekauft, der im April nach Oslo kommt.
Müssen uns dann dafür wahrscheinlich ein oder sogar zwei Tage freinehmen, aber was macht man nicht alles für ein tolles Konzert?
So meine Freunde, das wars dann auch schon wieder für heute... ich hoffe dieses mal dauert es nicht so lange bis ihr wieder etwas von mir hört!
ich mache mich jetzt gleich auf den "Weg" zur Arbeit.
Ha det bra,
Helena
Montag, 16. Oktober 2017
Besuch aus Moi
Hei Hei,
dieses Wochenende hatten Hannah und ich das erste Mal Besuch.
Eine der anderen Norwegen Freiwilligen, die in der Folkehøgskole in Moi arbeitet war von Freitag bis Sonntag bei uns, da an der Schule gerade eine Woche Herbstferien sind und sie deshalb auch frei hatte. Bevor sie zu uns gekommen ist war sie auch noch für ein paar Tage in Oslo und hat dort die Freiwilligen besucht.
Selma ist am Freitag schon so gegen 13:30 bei uns angekommen und da ich noch arbeiten musste hat Hannah sie von der Bushaltestelle abgeholt und zu uns gebracht.
Als ich dann auch irgendwann Feierabend hatte haben wir alle zusammen die Serie "Lilyhammer" geguckt, in der es um einen Gangster geht, der nach Lillehammer "versetzt" wird und in der viele Klischees über Norwegen aufgegriffen werden.
Da wir vorhatten am nächsten Tag nach Lillehammer zu fahren hat das umso besser gepasst.
Anschließend sind wir dann nach Gjøvik gefahren, wo am Freitag so ein "Essen & Trinken" Festival stattgefunden hat. Auf der Fußgängerzone und im Einkaufszentrum gab es überall Stände mit Essen und so, aber leider hat es den gesamten Abend geregnet, sodass wir hauptsächlich in der Mall waren.
Wir sind dann auch schon relativ früh wieder zurück nach Hause gefahren, weil die Busse hier eh nur bis 22:00 fahren und wir noch zusammen kochen wollten.
Abends haben wir Selma dann noch eine kleine Tour über das Gelände gegeben und ihr die Gemeinschaftsräume und so gezeigt.
Am Samstag hatten wir schon im Voraus geplant für den Tag nach Lillehammer zu fahren und uns den Bulli schon für den gesamten Tag gebunkert.
Gegen 10:30 sind wir dann losgefahren und nach ca. einer Stunde Fahrt und einer kleinen Parkplatzsuche angekommen.
Wir sind dann erstmal über die Fußgängerzone geschlendert und haben ein bisschen Geschäfte geguckt. Ich hab noch ein paar Fotos für mein Zimmer ausgedruckt und mir ein Strickkleid gekauft (Ja, ich lebe im Norwegenklischee :D).
Mittags haben wir dann im Pannekakehuset Poffertjes gegessen, die ultra lecker und für norwegische Verhältnisse garnicht mal so teuer waren.
Gegen 15:00 haben wir uns dann auch schon wieder auf den Weg nach Hause gemacht.
Lillehammer ist wirklich sehr schön und süß mit vielen alten Häusern und einer schönen Fußgängerzone, aber nach ein paar Stunden hatten wir dann auch alles durch.
Zuhause angekommen haben wir dann Pizza gemacht und noch einen Film geguckt.
Am Sonntag war dann Entspannung angesagt... erstmal wurde ordentlich ausgeschlafen und gegen Mittag sind wir dann ein bisschen in Kapp spazieren gegangen und haben Selma die Umgebung und den Mjøsa gezeigt.
Wieder Zuhause angekommen haben wir dann Hannahs und meine Häuser besucht und Selma die Bewohner und ihre Zimmer und Appartements vorgestellt.
Nachmittags haben wir dann noch Waffeln gebacken und einen Film geguckt.
Seit wir hier sind backen wir irgendwie total viel, ich weiß auch nicht ob das an der Ausstrahlung Norwegens liegt oder einfach daran das man ziemlich viel Zeit hat solange man noch keine wirklichen Hobbys hat.
Apropos Hobbys, ich habe jetzt mal e-mails an mehrere Chöre aus der Umgebung geschrieben, die ich im Internet gefunden habe, also drückt mir die Daumen das das was wird!
Selmas Zug von Gjøvik nach Oslo ging am Sonntag erst so um 21:15, sodass wir wirklich drei schöne ganze Tage zusammen hatten, bevor wir sie Sonntag Abend zum Bus gebracht haben.
Das Wochenende war super schön und es war total toll ein bekanntes Gesicht zu sehen und jemanden zu haben, dem man nicht nur alles von seinem Projekt und seinem Leben erzählen sondern alles auch noch live zeigen kann.
Außerdem hatte ich zwischendurch bei unseren Gesprächen das Gefühl, dass es so ein Austausch unter Kollegen ist, weil Selma auch mit Menschen mit Behinderungen arbeitet, aber eben in einem ganz anderen Rahmen und in einem ganz anderen Alter.
Deshalb konnte sie mit vielen Begriffen und Sachen die wir so erzählt haben was anfangen, aber war gleichzeitig voll interessiert was wir anders machen und wie wir mit den Menschen arbeiten und andersrum.
Hannah und ich haben jz auch nochmal mehr Lust bekommen Selma und ihren Mitfreiwilligen Silas so bald wie möglich in Moi zu besuchen.
Die Zeit ging wirklich viel zu schnell vorbei, aber zum Glück haben Hannah und ich jetzt Busse gebucht um im November für 4 Tage nach Oslo zu fahren, deshalb dauert es garnicht mehr so lange bis wir wieder Freiwillige treffen.
Ich habe jetzt letzte Woche auch meinen Flug nach Hause gebucht um Weihnachten zu Hause zu feiern. Ich werde mit Hannah am 20.12 nach Deutschland fliegen und wir kommen auch beide wieder am 04.01 in Oslo an.
Ich werde aber nicht die ganze Zeit zu Hause sein, sondern Silvester in Amsterdam bei einer meiner besten Freundinnen verbringen, die dort gerade auch mit ASF einen Friedensdienst leistet.
Ich freue mich unglaublich darauf sie wiederzusehen und fast eine Woche bei ihr zu wohnen und auf Zuhause freue ich mich natürlich auch schon sehr.
Vi ses venner!
Helena
P.s. Fotos von unserem Wochenende findet ihr in der Fotogalerie
dieses Wochenende hatten Hannah und ich das erste Mal Besuch.
Eine der anderen Norwegen Freiwilligen, die in der Folkehøgskole in Moi arbeitet war von Freitag bis Sonntag bei uns, da an der Schule gerade eine Woche Herbstferien sind und sie deshalb auch frei hatte. Bevor sie zu uns gekommen ist war sie auch noch für ein paar Tage in Oslo und hat dort die Freiwilligen besucht.
Selma ist am Freitag schon so gegen 13:30 bei uns angekommen und da ich noch arbeiten musste hat Hannah sie von der Bushaltestelle abgeholt und zu uns gebracht.
Als ich dann auch irgendwann Feierabend hatte haben wir alle zusammen die Serie "Lilyhammer" geguckt, in der es um einen Gangster geht, der nach Lillehammer "versetzt" wird und in der viele Klischees über Norwegen aufgegriffen werden.
Da wir vorhatten am nächsten Tag nach Lillehammer zu fahren hat das umso besser gepasst.
Anschließend sind wir dann nach Gjøvik gefahren, wo am Freitag so ein "Essen & Trinken" Festival stattgefunden hat. Auf der Fußgängerzone und im Einkaufszentrum gab es überall Stände mit Essen und so, aber leider hat es den gesamten Abend geregnet, sodass wir hauptsächlich in der Mall waren.
Wir sind dann auch schon relativ früh wieder zurück nach Hause gefahren, weil die Busse hier eh nur bis 22:00 fahren und wir noch zusammen kochen wollten.
Abends haben wir Selma dann noch eine kleine Tour über das Gelände gegeben und ihr die Gemeinschaftsräume und so gezeigt.
Am Samstag hatten wir schon im Voraus geplant für den Tag nach Lillehammer zu fahren und uns den Bulli schon für den gesamten Tag gebunkert.
Gegen 10:30 sind wir dann losgefahren und nach ca. einer Stunde Fahrt und einer kleinen Parkplatzsuche angekommen.
Wir sind dann erstmal über die Fußgängerzone geschlendert und haben ein bisschen Geschäfte geguckt. Ich hab noch ein paar Fotos für mein Zimmer ausgedruckt und mir ein Strickkleid gekauft (Ja, ich lebe im Norwegenklischee :D).
Mittags haben wir dann im Pannekakehuset Poffertjes gegessen, die ultra lecker und für norwegische Verhältnisse garnicht mal so teuer waren.
Gegen 15:00 haben wir uns dann auch schon wieder auf den Weg nach Hause gemacht.
Lillehammer ist wirklich sehr schön und süß mit vielen alten Häusern und einer schönen Fußgängerzone, aber nach ein paar Stunden hatten wir dann auch alles durch.
Zuhause angekommen haben wir dann Pizza gemacht und noch einen Film geguckt.
Am Sonntag war dann Entspannung angesagt... erstmal wurde ordentlich ausgeschlafen und gegen Mittag sind wir dann ein bisschen in Kapp spazieren gegangen und haben Selma die Umgebung und den Mjøsa gezeigt.
Wieder Zuhause angekommen haben wir dann Hannahs und meine Häuser besucht und Selma die Bewohner und ihre Zimmer und Appartements vorgestellt.
Nachmittags haben wir dann noch Waffeln gebacken und einen Film geguckt.
Seit wir hier sind backen wir irgendwie total viel, ich weiß auch nicht ob das an der Ausstrahlung Norwegens liegt oder einfach daran das man ziemlich viel Zeit hat solange man noch keine wirklichen Hobbys hat.
Apropos Hobbys, ich habe jetzt mal e-mails an mehrere Chöre aus der Umgebung geschrieben, die ich im Internet gefunden habe, also drückt mir die Daumen das das was wird!
Selmas Zug von Gjøvik nach Oslo ging am Sonntag erst so um 21:15, sodass wir wirklich drei schöne ganze Tage zusammen hatten, bevor wir sie Sonntag Abend zum Bus gebracht haben.
Das Wochenende war super schön und es war total toll ein bekanntes Gesicht zu sehen und jemanden zu haben, dem man nicht nur alles von seinem Projekt und seinem Leben erzählen sondern alles auch noch live zeigen kann.
Außerdem hatte ich zwischendurch bei unseren Gesprächen das Gefühl, dass es so ein Austausch unter Kollegen ist, weil Selma auch mit Menschen mit Behinderungen arbeitet, aber eben in einem ganz anderen Rahmen und in einem ganz anderen Alter.
Deshalb konnte sie mit vielen Begriffen und Sachen die wir so erzählt haben was anfangen, aber war gleichzeitig voll interessiert was wir anders machen und wie wir mit den Menschen arbeiten und andersrum.
Hannah und ich haben jz auch nochmal mehr Lust bekommen Selma und ihren Mitfreiwilligen Silas so bald wie möglich in Moi zu besuchen.
Die Zeit ging wirklich viel zu schnell vorbei, aber zum Glück haben Hannah und ich jetzt Busse gebucht um im November für 4 Tage nach Oslo zu fahren, deshalb dauert es garnicht mehr so lange bis wir wieder Freiwillige treffen.
Ich habe jetzt letzte Woche auch meinen Flug nach Hause gebucht um Weihnachten zu Hause zu feiern. Ich werde mit Hannah am 20.12 nach Deutschland fliegen und wir kommen auch beide wieder am 04.01 in Oslo an.
Ich werde aber nicht die ganze Zeit zu Hause sein, sondern Silvester in Amsterdam bei einer meiner besten Freundinnen verbringen, die dort gerade auch mit ASF einen Friedensdienst leistet.
Ich freue mich unglaublich darauf sie wiederzusehen und fast eine Woche bei ihr zu wohnen und auf Zuhause freue ich mich natürlich auch schon sehr.
Vi ses venner!
Helena
P.s. Fotos von unserem Wochenende findet ihr in der Fotogalerie
Donnerstag, 5. Oktober 2017
Angekommen
Hey ho!
Nach drei Wochen in meinem Projekt kann ich mittlerweile wirklich sagen, dass ich angekommen bin.
Ich kenne meine Aufgaben, weiß immer besser, wie ich mit den Bewohnern umgehen kann und muss und mir werden immer mehr größere und kleinere Aufgaben übertragen und zugetraut.
So wird meine Arbeit mit der Zeit auch immer abwechslungsreicher, weil ich die Bewohner mittlerweile auch zu einigen Hobbys und Ausflügen begleite.
Mit einer Bewohnerin, um die ich mich besonders kümmere gehe ich z.B Mittwochabends zum Chor, Freitagvormittags zum Reiten und bald auch jeden Dienstag zum Schwimmen.
Mittlerweile gibt es auch immer mehr von diesen kleinen Glücksmomenten, wenn ein Bewohner mich einfach so umarmt oder alle ganz begeistert "Helena" rufen wenn ich mal spontan die Werkstatt besuche.
In solchen Momenten merke ich immer wie sehr ich meine Arbeit hier liebe und wie viel mir die Arbeit mit den Menschen bedeutet. Außerdem frage ich mich dann jedes Mal, wie ich jemals Angst vor der Arbeit mit Menschen mit Behinderung haben konnte bzw. wie ich nervös davor sein konnte, weil die Arbeit einfach so viel Spaß macht und weil es einem die Bewohner so einfach machen sie zu mögen und sich in den Arbeitsalltag einzufinden.
Heute war ein besonderer Tag in Granly, weil wir den St. Mikaels Dag bzw. das Høstvest (Herbstfest) gefeiert haben.
Eine der Mitarbeiterinnen hat Hannah und mir das so erklärt: man dankt für das Gemüse des Herbstes, die Sonne und den Regen, die das Gemüse gedeihen lassen. Außerdem gedenkt man dem Engel Michael, der die Gaben zu den Menschen bringt.
Man versucht die Sonne an diesem Tag noch einmal für die kalten und grauen Tage einzufangen und sich durch das essen von heißer Gemüsesuppe für den Winter zu stärken.
Die Festivitäten begannen um 11:00 mit einer Theatervorführung der "Drama-Gruppe", die sich wöchentlich trifft und aus einigen der Bewohner und Mitarbeiter besteht.
Das Stück handelte von einem Drachen, der mehrere Menschen und eine Prinzessin gefangen genommen hat, am Ende aber von einem mutigen Ritter getötet wurde, sodass alle befreit werden konnten.
Das Stück sollte die Bedeutung des Høstvest widerspiegeln, in dem der Drache für die kalten Wintertage steht, der die Sonne und die guten Nahrungsmittel verschwinden lässt.
Es war unglaublich schön und süß die Bewohner schauspielern zu sehen, vor allem weil manche der Bewohner, die im Alltag eher zurückhaltend und langsam sind auf der Bühne auf einmal total aufgeblüht sind.
Im Anschluss folgte noch ein Teil, bei dem einer der Mitarbeiter immer ein Gemüse hochgehalten hat und die Bewohner sich dann melden konnten um zu sagen um was für ein Gemüse es sich handelt und was man daraus machen kann.
Danach haben dann alle zusammen im großen Speisesaal lunsj gegessen.
Es gab eine Gemüsesuppe und anschließend noch Kaffee und Kuchen...Hier vergeht kein Tag ohne eine ordentliche Kaffeepause!
Anschließend ging es dann für alle Bewohner nach draußen, wo die Mitarbeiter eine "Mutprobe" bestehend aus verschiedenen Stationen vorbereitet haben.
An der ersten Station konnten die Bewohner mit verbundenen Augen an einer Schnur entlanggehen, die an ,mehreren Bäumen befestigt war.
Danach ging es weiter durch einen dunklen Tunnel, der eine Brücke war über die eine schwarze Plane befestigt worden war.
An der dritten Station wartete eine Box auf die Bewohner, in die sie ohne zu schauen oder zu wissen was drin ist hineingreifen mussten.
An der letzten Station wartete dann eine als Ritter verkleidete Mitarbeiterin, die den Bewohnern in kleinen Gläsern "Drachenblut" des getöteten Drachens angeboten hat.
Das Drachenblut war eine Art blaugrüner Wackelpudding, der eigentlich ganz lecker schmeckte.
Ich fand es super süß, was die Mitarbeiter alles für die Bewohner vorbereitet haben und die Bewohner waren alle total aufgeregt und hatten nachher das tolle Gefühl über sich selbst hinausgewachsen zu sein, in dem sie mutig waren.
Meiner Meinung nach wurde das Høstvest in Granly total schön gefeiert und die Mitarbeiter haben sich wirklich viel für die Bewohner einfallen lassen um den Tag zu einem besonderen zu machen.
Ich bin wirklich so froh in Granly zu arbeiten und es ist immer wieder so inspirierend zu sehen mit wie viel Liebe und Zuwendung die Mitarbeiter mit den Bewohnern umgehen und arbeiten.
Ich kann wirklich nur jedem der überlegt ins Ausland zu gehen empfehlen zumindest darüber nachzudenken mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten!
Bis ganz bald,
eure Helena
Nach drei Wochen in meinem Projekt kann ich mittlerweile wirklich sagen, dass ich angekommen bin.
Ich kenne meine Aufgaben, weiß immer besser, wie ich mit den Bewohnern umgehen kann und muss und mir werden immer mehr größere und kleinere Aufgaben übertragen und zugetraut.
So wird meine Arbeit mit der Zeit auch immer abwechslungsreicher, weil ich die Bewohner mittlerweile auch zu einigen Hobbys und Ausflügen begleite.
Mit einer Bewohnerin, um die ich mich besonders kümmere gehe ich z.B Mittwochabends zum Chor, Freitagvormittags zum Reiten und bald auch jeden Dienstag zum Schwimmen.
Mittlerweile gibt es auch immer mehr von diesen kleinen Glücksmomenten, wenn ein Bewohner mich einfach so umarmt oder alle ganz begeistert "Helena" rufen wenn ich mal spontan die Werkstatt besuche.
In solchen Momenten merke ich immer wie sehr ich meine Arbeit hier liebe und wie viel mir die Arbeit mit den Menschen bedeutet. Außerdem frage ich mich dann jedes Mal, wie ich jemals Angst vor der Arbeit mit Menschen mit Behinderung haben konnte bzw. wie ich nervös davor sein konnte, weil die Arbeit einfach so viel Spaß macht und weil es einem die Bewohner so einfach machen sie zu mögen und sich in den Arbeitsalltag einzufinden.
Heute war ein besonderer Tag in Granly, weil wir den St. Mikaels Dag bzw. das Høstvest (Herbstfest) gefeiert haben.
Eine der Mitarbeiterinnen hat Hannah und mir das so erklärt: man dankt für das Gemüse des Herbstes, die Sonne und den Regen, die das Gemüse gedeihen lassen. Außerdem gedenkt man dem Engel Michael, der die Gaben zu den Menschen bringt.
Man versucht die Sonne an diesem Tag noch einmal für die kalten und grauen Tage einzufangen und sich durch das essen von heißer Gemüsesuppe für den Winter zu stärken.
Die Festivitäten begannen um 11:00 mit einer Theatervorführung der "Drama-Gruppe", die sich wöchentlich trifft und aus einigen der Bewohner und Mitarbeiter besteht.
Das Stück handelte von einem Drachen, der mehrere Menschen und eine Prinzessin gefangen genommen hat, am Ende aber von einem mutigen Ritter getötet wurde, sodass alle befreit werden konnten.
Das Stück sollte die Bedeutung des Høstvest widerspiegeln, in dem der Drache für die kalten Wintertage steht, der die Sonne und die guten Nahrungsmittel verschwinden lässt.
Es war unglaublich schön und süß die Bewohner schauspielern zu sehen, vor allem weil manche der Bewohner, die im Alltag eher zurückhaltend und langsam sind auf der Bühne auf einmal total aufgeblüht sind.
Im Anschluss folgte noch ein Teil, bei dem einer der Mitarbeiter immer ein Gemüse hochgehalten hat und die Bewohner sich dann melden konnten um zu sagen um was für ein Gemüse es sich handelt und was man daraus machen kann.
Danach haben dann alle zusammen im großen Speisesaal lunsj gegessen.
Es gab eine Gemüsesuppe und anschließend noch Kaffee und Kuchen...Hier vergeht kein Tag ohne eine ordentliche Kaffeepause!
Anschließend ging es dann für alle Bewohner nach draußen, wo die Mitarbeiter eine "Mutprobe" bestehend aus verschiedenen Stationen vorbereitet haben.
An der ersten Station konnten die Bewohner mit verbundenen Augen an einer Schnur entlanggehen, die an ,mehreren Bäumen befestigt war.
Danach ging es weiter durch einen dunklen Tunnel, der eine Brücke war über die eine schwarze Plane befestigt worden war.
An der dritten Station wartete eine Box auf die Bewohner, in die sie ohne zu schauen oder zu wissen was drin ist hineingreifen mussten.
An der letzten Station wartete dann eine als Ritter verkleidete Mitarbeiterin, die den Bewohnern in kleinen Gläsern "Drachenblut" des getöteten Drachens angeboten hat.
Das Drachenblut war eine Art blaugrüner Wackelpudding, der eigentlich ganz lecker schmeckte.
Ich fand es super süß, was die Mitarbeiter alles für die Bewohner vorbereitet haben und die Bewohner waren alle total aufgeregt und hatten nachher das tolle Gefühl über sich selbst hinausgewachsen zu sein, in dem sie mutig waren.
Meiner Meinung nach wurde das Høstvest in Granly total schön gefeiert und die Mitarbeiter haben sich wirklich viel für die Bewohner einfallen lassen um den Tag zu einem besonderen zu machen.
Ich bin wirklich so froh in Granly zu arbeiten und es ist immer wieder so inspirierend zu sehen mit wie viel Liebe und Zuwendung die Mitarbeiter mit den Bewohnern umgehen und arbeiten.
Ich kann wirklich nur jedem der überlegt ins Ausland zu gehen empfehlen zumindest darüber nachzudenken mit Menschen mit Behinderung zu arbeiten!
Bis ganz bald,
eure Helena
Sonntag, 24. September 2017
UDI, Kjøtbullar und ein Farbkonzept
Hei folks,
ich wollte euch mal wieder ein bisschen was aus meinem Leben erzählen.
Auch wenn einerseits nichts super krasses passiert ist, gibt es jeden Tag so viele kleine, besondere Momente, die ich am liebsten alle festhalten will.
Als erstes mal zu meiner ersten vollen Arbeitswoche.
Meine erste Woche war insgesamt echt super und ich finde es krass, dass nach nur einer Woche arbeiten im Projekt doch schon so etwas wie ein Alltag eingekehrt ist.
Natürlich weiß man vieles noch nicht und ist auch manchmal noch unsicher, aber man lernt doch jeden Tag etwas neues und weiß schon so ungefähr was so seine Aufgaben sind und wann man morgens kommt und nachmittags wieder geht.
Die meiste Zeit habe ich im Haus verbracht, Essen gemacht, den Bewohnern geholfen, Kniffel gespielt, vorgelesen und sowas halt.
Schön finde ich immer die Tage an denen die Bewohner und auch wir mal rauskommen.
Ich habe mich mit den Mitarbeitern schon öfters darüber unterhalten, wie traurig es ist, dass die Bewohner trotz des Engagements der Mitarbeiter die meiste Zeit zu Hause auf der Couch sitzen.
Eine Mitarbeiterin, mit der ich mich darüber unterhalten habe und die schon viele Jahre in Granly arbeitet meinte, dass es mit den Jahren schon viel besser geworden ist und das die Mitarbeiter mittlerweile auch oft mal einfach so mit einem oder mehreren Bewohnern nach Gjøvik oder Lena fahren um etwas zu essen, zu bummeln oder einen Kaffee zu trinken.
Trotzdem passiert das halt nicht jeden Tag und deshalb finde ich umso schöner, wie viele Freizeitmöglichkeiten und Angebote es für die Bewohner in Kapp, Gjøvik und allgemein in der Umgebung gibt.
Am Mittwoch war ich z.B mit zwei Bewohnern und noch einer der Mitarbeiterinnen beim Chor in der Mjølkefabrikken.
In der ehemaligen Melkfabrik gibt es viele Räume in denen Chorproben, Tanzkurse und andere kulturelle Sachen stattfinden.
Beim Chor waren viele Bewohner von Granly mit ihren Betreuern anwesend und dann ein Pianist und ein Gitarrist, die die Probe geleitet und musikalisch begleitet haben.
Die Probe ging eine Stunde und bevor es dann wieder für alle nach Hause ging gab es noch Limo und Gebäck.
Der Freitag war auch ein besonders schöner und ereignisreicher Tag (und das nicht nur weil es ein verkürzter Arbeitstag war 😉).
Morgens bin ich mit 4 Bewohnern und Mitarbeitern auf einen Reiterhof in Gjøvik gefahren um reiten zu gehen.
Jeden Freitag dürfen die Bewohner dort ca. eine Stunde einen Ausritt durch den Wald machen.
Dabei werden die Pferde immer von einem Betreuer der Bewohner oder von einem Mitarbeiter vom Reiterhof geführt.
Ich habe das Pferd von der Bewohnerin aus meinem Haus geführt, weil meine Mitarbeiterin aus dem Gamlehus ein bisschen Angst vor Pferden hat.
Mir hat es irgendwie total Spaß gemacht und der Weg durch den Wald und an Feldern vorbei war auch irgendwie total idyllisch!
Gegen 12:15 hatte ich dann auch schon Feierabend, weil Hannah und ich um 13:15 einen Termin bei der Polizei in Gjøvik für die Registrierung (UDI) hatten.
Wenn man für eine längere Zeit in Norwegen lebt, muss man sich nämlich registrieren und bekommt dann eine sogenannte "fødselsnummer".
Das ist eine individuelle, elfstellige Registrierungsnummer, die jeder Mensch, der in Norwegen lebt bekommt.
Diese Nummer trennt alle Individuen voneinander und man braucht sie für so ziemlich alle offiziellen Sachen wie z.B für die Einrichtung eines norwegischen Kontos.
Auch wenn man nur für eine begrenzte Zeit in Norwegen lebt, behält man seine fødselsnummer ein Leben lang. Ich finde die Vorstellung irgendwie total schön, dass ich auf diese Weise irgendwie für immer mit Norwegen verbunden bleibe.
Als wir so um 13:10 auf dem Polizeirevier angekommen sind mussten wir dann erstmal fast eine Stunde warten, obwohl wir extra schon aus Deutschland einen Termin gemacht hatten.
Hannah kam dann zuerst dran, kam aber schon nach kurzer Zeit mit der Mitarbeiterin von der Polizei wieder, die uns eröffnet hat, dass wir unseren Arbeitsvertrag und Unterlagen über unser Gehalt brauchen, die wir natürlich nicht dabei hatten...
Unsere LBA meinte vorher, dass wir nur unseren Pass und ein polizeiliches Führungszeugnis brauchen und unser Mentor hier hatte sogar nur vom Pass geredet.
Plötzlich brauchten wir aber noch mehr Kram und das polizeiliche Führungszeugnis hat dafür keinen gejuckt.
Jetzt sollen wir irgendwie im November nochmal anrufen und einen neuen Termin machen.
Nach kurzem genervt sein haben wir uns dann aber immerhin noch einen schönen Tag in Gjøvik gemacht und waren ein bisschen in der Mall shoppen.
Ich habe ein paar Sachen für eine Freundin gekauft, die bald Geburtstag hat und die jetzt hoffentlich nicht weiß, dass sie gemeint ist falls sie das hier liest :D.
Die Sachen habe ich dann gestern auch schon in einem kleinen Päckchen in Richtung Deutschland losgeschickt.
Gestern sind Hannah und ich dann mit dem Auto zu IKEA gefahren, worauf wir uns schon die ganze Woche gefreut hatten!
Wir sind so gegen 11:00 nach einigen Startschwierigkeiten mit dem Rückwärtsgang mit dem großen Bulli losgetuckert.
Die Fahrt war echt entspannt, weil es irgendwie immer nur geradeaus ging und die Landschaft am Rand war echt wunderschön, weil die Schnellstraße direkt am Mjøsa entlangführte.
Bei IKEA angekommen waren wir dann erstmal voll in unserem Element, weil Hannah und ich total auf so Einrichtungszeugs und Dekokrams und so stehen.
Wir haben dann echt viel Zeug wie z.B einen Teppich für unsere Zimmer, neues Geschirr (unser altes war echt ranzig), eine Pinnwand, eine Uhr und sowas gekauft und uns Mittags noch in diesem Restaurant bei IKEA ein paar Kjøtbullar gegönnt.
Alle Sachen mussten natürlich immer perfekt in unser "Farbkonzept" (you taught me well Linchen) passen, dass allgemein ziemlich rosa ist (ich hoffe das nach uns auch Mädchen hier einziehen) 😆.
Wir stehen beide eigentlich garnicht so auf rosa und pink und so aber irgendwie haben wir uns voll in diese Sache mit dem Farbkonzept reingesteigert und außerdem hat IKEA echt viele Sachen in Rosatönen, ist euch das schonmal aufgefallen? 😜
Gegen 16:00 sind wir dann wieder zu Hause angekommen und haben erstmal unsere Zimmer mit unseren neuen Sachen aufgehübscht.
Abends haben wir dann wieder unseren üblichen Gossip Girl Marathon gestartet.
Gestern ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie toll es ist das ich mit Hannah in einem Projekt bin, weil wir uns einfach unglaublich gut verstehen, meistens einer Meinung sind und es mit ihr wirklich nie langweilig wird!
Heute wollen wir nochmal ein bisschen in Kapp rumlaufen und die Gegend erkunden.
Falls ich ein paar schöne Fotos schieße, lade ich sie auf jeden Fall später hoch ;)
Bis dahin, euch ein schönes Restwochenende
Eure Helena
ich wollte euch mal wieder ein bisschen was aus meinem Leben erzählen.
Auch wenn einerseits nichts super krasses passiert ist, gibt es jeden Tag so viele kleine, besondere Momente, die ich am liebsten alle festhalten will.
Als erstes mal zu meiner ersten vollen Arbeitswoche.
Meine erste Woche war insgesamt echt super und ich finde es krass, dass nach nur einer Woche arbeiten im Projekt doch schon so etwas wie ein Alltag eingekehrt ist.
Natürlich weiß man vieles noch nicht und ist auch manchmal noch unsicher, aber man lernt doch jeden Tag etwas neues und weiß schon so ungefähr was so seine Aufgaben sind und wann man morgens kommt und nachmittags wieder geht.
Die meiste Zeit habe ich im Haus verbracht, Essen gemacht, den Bewohnern geholfen, Kniffel gespielt, vorgelesen und sowas halt.
Schön finde ich immer die Tage an denen die Bewohner und auch wir mal rauskommen.
Ich habe mich mit den Mitarbeitern schon öfters darüber unterhalten, wie traurig es ist, dass die Bewohner trotz des Engagements der Mitarbeiter die meiste Zeit zu Hause auf der Couch sitzen.
Eine Mitarbeiterin, mit der ich mich darüber unterhalten habe und die schon viele Jahre in Granly arbeitet meinte, dass es mit den Jahren schon viel besser geworden ist und das die Mitarbeiter mittlerweile auch oft mal einfach so mit einem oder mehreren Bewohnern nach Gjøvik oder Lena fahren um etwas zu essen, zu bummeln oder einen Kaffee zu trinken.
Trotzdem passiert das halt nicht jeden Tag und deshalb finde ich umso schöner, wie viele Freizeitmöglichkeiten und Angebote es für die Bewohner in Kapp, Gjøvik und allgemein in der Umgebung gibt.
Am Mittwoch war ich z.B mit zwei Bewohnern und noch einer der Mitarbeiterinnen beim Chor in der Mjølkefabrikken.
In der ehemaligen Melkfabrik gibt es viele Räume in denen Chorproben, Tanzkurse und andere kulturelle Sachen stattfinden.
Beim Chor waren viele Bewohner von Granly mit ihren Betreuern anwesend und dann ein Pianist und ein Gitarrist, die die Probe geleitet und musikalisch begleitet haben.
Die Probe ging eine Stunde und bevor es dann wieder für alle nach Hause ging gab es noch Limo und Gebäck.
Der Freitag war auch ein besonders schöner und ereignisreicher Tag (und das nicht nur weil es ein verkürzter Arbeitstag war 😉).
Morgens bin ich mit 4 Bewohnern und Mitarbeitern auf einen Reiterhof in Gjøvik gefahren um reiten zu gehen.
Jeden Freitag dürfen die Bewohner dort ca. eine Stunde einen Ausritt durch den Wald machen.
Dabei werden die Pferde immer von einem Betreuer der Bewohner oder von einem Mitarbeiter vom Reiterhof geführt.
Ich habe das Pferd von der Bewohnerin aus meinem Haus geführt, weil meine Mitarbeiterin aus dem Gamlehus ein bisschen Angst vor Pferden hat.
Mir hat es irgendwie total Spaß gemacht und der Weg durch den Wald und an Feldern vorbei war auch irgendwie total idyllisch!
Gegen 12:15 hatte ich dann auch schon Feierabend, weil Hannah und ich um 13:15 einen Termin bei der Polizei in Gjøvik für die Registrierung (UDI) hatten.
Wenn man für eine längere Zeit in Norwegen lebt, muss man sich nämlich registrieren und bekommt dann eine sogenannte "fødselsnummer".
Das ist eine individuelle, elfstellige Registrierungsnummer, die jeder Mensch, der in Norwegen lebt bekommt.
Diese Nummer trennt alle Individuen voneinander und man braucht sie für so ziemlich alle offiziellen Sachen wie z.B für die Einrichtung eines norwegischen Kontos.
Auch wenn man nur für eine begrenzte Zeit in Norwegen lebt, behält man seine fødselsnummer ein Leben lang. Ich finde die Vorstellung irgendwie total schön, dass ich auf diese Weise irgendwie für immer mit Norwegen verbunden bleibe.
Als wir so um 13:10 auf dem Polizeirevier angekommen sind mussten wir dann erstmal fast eine Stunde warten, obwohl wir extra schon aus Deutschland einen Termin gemacht hatten.
Hannah kam dann zuerst dran, kam aber schon nach kurzer Zeit mit der Mitarbeiterin von der Polizei wieder, die uns eröffnet hat, dass wir unseren Arbeitsvertrag und Unterlagen über unser Gehalt brauchen, die wir natürlich nicht dabei hatten...
Unsere LBA meinte vorher, dass wir nur unseren Pass und ein polizeiliches Führungszeugnis brauchen und unser Mentor hier hatte sogar nur vom Pass geredet.
Plötzlich brauchten wir aber noch mehr Kram und das polizeiliche Führungszeugnis hat dafür keinen gejuckt.
Jetzt sollen wir irgendwie im November nochmal anrufen und einen neuen Termin machen.
Nach kurzem genervt sein haben wir uns dann aber immerhin noch einen schönen Tag in Gjøvik gemacht und waren ein bisschen in der Mall shoppen.
Ich habe ein paar Sachen für eine Freundin gekauft, die bald Geburtstag hat und die jetzt hoffentlich nicht weiß, dass sie gemeint ist falls sie das hier liest :D.
Die Sachen habe ich dann gestern auch schon in einem kleinen Päckchen in Richtung Deutschland losgeschickt.
Gestern sind Hannah und ich dann mit dem Auto zu IKEA gefahren, worauf wir uns schon die ganze Woche gefreut hatten!
Wir sind so gegen 11:00 nach einigen Startschwierigkeiten mit dem Rückwärtsgang mit dem großen Bulli losgetuckert.
Die Fahrt war echt entspannt, weil es irgendwie immer nur geradeaus ging und die Landschaft am Rand war echt wunderschön, weil die Schnellstraße direkt am Mjøsa entlangführte.
Bei IKEA angekommen waren wir dann erstmal voll in unserem Element, weil Hannah und ich total auf so Einrichtungszeugs und Dekokrams und so stehen.
Wir haben dann echt viel Zeug wie z.B einen Teppich für unsere Zimmer, neues Geschirr (unser altes war echt ranzig), eine Pinnwand, eine Uhr und sowas gekauft und uns Mittags noch in diesem Restaurant bei IKEA ein paar Kjøtbullar gegönnt.
Alle Sachen mussten natürlich immer perfekt in unser "Farbkonzept" (you taught me well Linchen) passen, dass allgemein ziemlich rosa ist (ich hoffe das nach uns auch Mädchen hier einziehen) 😆.
Wir stehen beide eigentlich garnicht so auf rosa und pink und so aber irgendwie haben wir uns voll in diese Sache mit dem Farbkonzept reingesteigert und außerdem hat IKEA echt viele Sachen in Rosatönen, ist euch das schonmal aufgefallen? 😜
Gegen 16:00 sind wir dann wieder zu Hause angekommen und haben erstmal unsere Zimmer mit unseren neuen Sachen aufgehübscht.
Abends haben wir dann wieder unseren üblichen Gossip Girl Marathon gestartet.
Gestern ist mir wieder einmal bewusst geworden, wie toll es ist das ich mit Hannah in einem Projekt bin, weil wir uns einfach unglaublich gut verstehen, meistens einer Meinung sind und es mit ihr wirklich nie langweilig wird!
Heute wollen wir nochmal ein bisschen in Kapp rumlaufen und die Gegend erkunden.
Falls ich ein paar schöne Fotos schieße, lade ich sie auf jeden Fall später hoch ;)
Bis dahin, euch ein schönes Restwochenende
Eure Helena
![]() |
| IKEA vibes |
![]() |
| Hannah mit unseren Errungenschaften |
Montag, 18. September 2017
Erste Eindrücke
Hei,
als Hannah und ich am Donnerstag gegen 14:00 angekommen sind hat unser Mentor Erik uns erst einmal unsere Zimmer gezeigt und uns etwas Zeit gegeben uns etwas einzurichten.
Anschließend hat er uns auf dem Gelände herumgeführt und uns die Häuser gezeigt in denen wir das kommende Jahr arbeiten werden. Dort haben wir dann auch direkt "Middag" gegessen, sodass wir die Bewohner und einige der Mitarbeiter schonmal kennenlernen konnten.
Anschließend sind wir dann wieder auf unsere Zimmer gegangen um weiter auszupacken und so.
Am Freitag haben wir dann morgens in unseren Häusern gefrühstückt und so auch schonmal die Bewohner ein bisschen kennengelernt.
Da unser erster Arbeitstag aber erst am Montag ist, sind wir anschließend mit Erik nach Gjøvik gefahren, um uns bei irgendeinem Tax office anzumelden, weil wir jetzt in Granly arbeiten und so.
Den Rest des Tages hatten wir dann frei, bis auf die Malzeiten, die wir in unseren Häusern gegessen haben.
Da wir ja Samstag und Sonntag noch nicht arbeiten mussten und frei hatten, sollten wir nur Middag und Abendessen in unseren Häusern essen.
Deshalb haben Hannah und ich beschlossen am Samstagvormittag nach Gjøvik zu fahren, um nach ein paar Sachen für unsere Zimmer zu gucken.
Die Wände waren echt leer und in so einem leeren Zimmer fühlt man sich irgendwie nicht wirklich wohl. Wir haben dann auch zwei tolle Läden gefunden, die auch nicht so teuer waren und einigen Krimskrams wie Kerzen, Lichterketten und Bilderrahmen gekauft.
Nachmittags haben wir dann unsere Zimmer dekoriert und es ist wirklich unglaublich was so ein paar persönliche Dinge ausmachen. Nach den kleinen Umgestaltungen fühle ich mich jetzt jedenfalls schon viel, viel wohler in meinem neuen Zuhause.
Sonntag nach dem Mittagessen haben Hannah und ich dann mal ein bisschen die Gegend erkundet und sind zum Mjøsa runtergegangen.
Der See ist wirklich wunderschön und das Wetter war toll...strahlender Sonnenschein.
Heute war dann unser erster richtiger Arbeitstag und der ging schon ziemlich früh los...7:30 sharp.
Nach einer oder vllt auch mehr als einer Tasse Kaffee mit einer der Mitarbeiterinnen, die heute vormittag mit mir Dienst hatte ging es dann auch schon ohne viele Erklärungen sofort richtig los.
Meine Kollegin meinte: "Either you jump right in or you crawl"... Was soll ich sagen, I jumped!
Mein erster Arbeitstag hat nämlich damit angefangen, dass ich direkt schonmal eine der Bewohnerinnen alleine fertig machen sollte. Das heißt waschen, eincremen, anziehen und so.
Hätte mir das vorher jemand gesagt, hätte ich bestimmt total Angst gehabt aber völlig zu unrecht.
Es hat total Spaß gemacht ihr zu helfen und weil sie noch ziemlich fit ist und genau weiß was sie will konnte sie mir auch ohne viel norwegisch ziemlich gut zeigen und zu verstehen geben was ich machen sollte.
Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es dann Um 10:00 zur "samling", einer art Morgenrunde mit allen Bewohnern und Mitarbeitern (die gerade arbeiten).
Dort wird dann ein Lied gesungen, gemeinsam ein Text gesprochen und man sagt sich einfach "Guten Morgen".
Der Rest meines Arbeitstages war dann ziemlich entspannt.
Zwei der Bewohner waren bei der Arbeit in der Werkstatt bei uns auf dem Gelände, eine Bewohnerin hatte "hjemmedag" (übersetzt Zuhausetag) und einer der Bewohner ist sowieso immer zu Hause, weil er leider nicht mehr arbeiten kann.
Ich habe dann mit meiner Kollegin Brot gebacken, Mittagessen gekocht, ein bisschen aufgeräumt uns allgemein den Haushalt am laufen gehalten.
Außerdem habe ich mit einer Bewohnerin mehrere Runden Kniffel gespielt und dabei ziemlich gut ein paar norwegische Zahlen gelernt.
Um 14:30 hatte ich dann auch schon Feierabend und habe mich erstmal müde und kaputt vom ersten Arbeitstag auf mein Bett geworfen und ein bisschen Netflix geguckt...hilft immer :D
Später bin ich dann noch mit Hannah zum Kiwi (Supermarkt) bei uns um die Ecke gegangen und abends haben wir zusammen gekocht, Nudeln mit Tomatensauce.
Nicht sehr kreativ ich weiß, aber wir sind irgendwie auf Nudelentzug, weil die hier nie Nudeln essen.
Unser Abendessen haben wir dann mit Gossip Girl auf unserer Dachterrasse verputzt.
Ein sehr entspanntes Ende unseres ersten Arbeitstages in Granly!
Wir sehen uns oder wie der Norweger sagen würde: "Vi ses"
Helena ✌
als Hannah und ich am Donnerstag gegen 14:00 angekommen sind hat unser Mentor Erik uns erst einmal unsere Zimmer gezeigt und uns etwas Zeit gegeben uns etwas einzurichten.
Anschließend hat er uns auf dem Gelände herumgeführt und uns die Häuser gezeigt in denen wir das kommende Jahr arbeiten werden. Dort haben wir dann auch direkt "Middag" gegessen, sodass wir die Bewohner und einige der Mitarbeiter schonmal kennenlernen konnten.
Anschließend sind wir dann wieder auf unsere Zimmer gegangen um weiter auszupacken und so.
Am Freitag haben wir dann morgens in unseren Häusern gefrühstückt und so auch schonmal die Bewohner ein bisschen kennengelernt.
Da unser erster Arbeitstag aber erst am Montag ist, sind wir anschließend mit Erik nach Gjøvik gefahren, um uns bei irgendeinem Tax office anzumelden, weil wir jetzt in Granly arbeiten und so.
Den Rest des Tages hatten wir dann frei, bis auf die Malzeiten, die wir in unseren Häusern gegessen haben.
Da wir ja Samstag und Sonntag noch nicht arbeiten mussten und frei hatten, sollten wir nur Middag und Abendessen in unseren Häusern essen.
Deshalb haben Hannah und ich beschlossen am Samstagvormittag nach Gjøvik zu fahren, um nach ein paar Sachen für unsere Zimmer zu gucken.
Die Wände waren echt leer und in so einem leeren Zimmer fühlt man sich irgendwie nicht wirklich wohl. Wir haben dann auch zwei tolle Läden gefunden, die auch nicht so teuer waren und einigen Krimskrams wie Kerzen, Lichterketten und Bilderrahmen gekauft.
Nachmittags haben wir dann unsere Zimmer dekoriert und es ist wirklich unglaublich was so ein paar persönliche Dinge ausmachen. Nach den kleinen Umgestaltungen fühle ich mich jetzt jedenfalls schon viel, viel wohler in meinem neuen Zuhause.
Sonntag nach dem Mittagessen haben Hannah und ich dann mal ein bisschen die Gegend erkundet und sind zum Mjøsa runtergegangen.
Der See ist wirklich wunderschön und das Wetter war toll...strahlender Sonnenschein.
Heute war dann unser erster richtiger Arbeitstag und der ging schon ziemlich früh los...7:30 sharp.
Nach einer oder vllt auch mehr als einer Tasse Kaffee mit einer der Mitarbeiterinnen, die heute vormittag mit mir Dienst hatte ging es dann auch schon ohne viele Erklärungen sofort richtig los.
Meine Kollegin meinte: "Either you jump right in or you crawl"... Was soll ich sagen, I jumped!
Mein erster Arbeitstag hat nämlich damit angefangen, dass ich direkt schonmal eine der Bewohnerinnen alleine fertig machen sollte. Das heißt waschen, eincremen, anziehen und so.
Hätte mir das vorher jemand gesagt, hätte ich bestimmt total Angst gehabt aber völlig zu unrecht.
Es hat total Spaß gemacht ihr zu helfen und weil sie noch ziemlich fit ist und genau weiß was sie will konnte sie mir auch ohne viel norwegisch ziemlich gut zeigen und zu verstehen geben was ich machen sollte.
Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es dann Um 10:00 zur "samling", einer art Morgenrunde mit allen Bewohnern und Mitarbeitern (die gerade arbeiten).
Dort wird dann ein Lied gesungen, gemeinsam ein Text gesprochen und man sagt sich einfach "Guten Morgen".
Der Rest meines Arbeitstages war dann ziemlich entspannt.
Zwei der Bewohner waren bei der Arbeit in der Werkstatt bei uns auf dem Gelände, eine Bewohnerin hatte "hjemmedag" (übersetzt Zuhausetag) und einer der Bewohner ist sowieso immer zu Hause, weil er leider nicht mehr arbeiten kann.
Ich habe dann mit meiner Kollegin Brot gebacken, Mittagessen gekocht, ein bisschen aufgeräumt uns allgemein den Haushalt am laufen gehalten.
Außerdem habe ich mit einer Bewohnerin mehrere Runden Kniffel gespielt und dabei ziemlich gut ein paar norwegische Zahlen gelernt.
Um 14:30 hatte ich dann auch schon Feierabend und habe mich erstmal müde und kaputt vom ersten Arbeitstag auf mein Bett geworfen und ein bisschen Netflix geguckt...hilft immer :D
Später bin ich dann noch mit Hannah zum Kiwi (Supermarkt) bei uns um die Ecke gegangen und abends haben wir zusammen gekocht, Nudeln mit Tomatensauce.
Nicht sehr kreativ ich weiß, aber wir sind irgendwie auf Nudelentzug, weil die hier nie Nudeln essen.
Unser Abendessen haben wir dann mit Gossip Girl auf unserer Dachterrasse verputzt.
Ein sehr entspanntes Ende unseres ersten Arbeitstages in Granly!
Wir sehen uns oder wie der Norweger sagen würde: "Vi ses"
Helena ✌
Donnerstag, 14. September 2017
Orientierungstage
Hei Hei,
heute bin ich nach 5 wundervollen Orientierungstagen mit meinen "Norwegern" endlich mit meiner Mitfreiwilligen Hannah in Kapp angekommen.
Vom 09.09 bis zum 14.09 haben wir 13 Norwegenfreiwilligen zusammen mit unserer Länderbeauftragten und einem ehemaligen ASF Freiwilligen, der ebenfalls in Norwegen war unsere Orientierungstage in der Nähe von Oslo verbracht.
Am Abreise bzw. Ankunftstag sind wir erst einmal von Berlin nach Oslo geflogen.
Dort angekommen mussten wir dann noch einen Zug und die Tram nehmen und schließlich noch mit der Fähre fahren.
Die Fahrt mit der Fähre hat uns dann schonmal einen kleinen Einblick in die wunderschöne Natur Norwegens gegeben.
Es hat zwar geregnet, aber am Horizont wurde es schon wieder hell und man konnte erste Sonnenstrahlen sehen... Einfach magisch!
Auf der anderen Seite des Oslofjorden angekommen, hat uns dann unsere Länderbeauftragte abgeholt und einige unserer Koffer mitgenommen, während wir mit dem Bus gefahren sind.
Nach der Busfahrt folgte dann noch ein kurzer aber abenteuerlicher Weg durch den Wald, bis wir dann endlich an unserer "hytta" angekommen waren.
Sie lag umgeben von Wald und durch die Bäume konnte man einen Blick auf den Fjord erhaschen, zu dem man nur ca. 5 Minuten laufen musste und an dem wir einige Male Lagerfeuer gemacht haben.
Nach einer kurzen Begrüßungsrunde und Programmbesprechung mit unserer LBA sind wir dann auch alle schon ziemlich früh und ziemlich fertig von Hirschluch ins Bett gefallen.
Den nächsten Tag haben wir dann erst einmal in unserem tollen Häuschen bzw. im großen, dazugehörigen Garten verbracht.
Wir haben über unsere familienbiographische Recherche gesprochen, die wir alle im Vorfeld anfertigen sollten und in Kleingruppen mit einem Puzzle die Geschichte Norwegens besprochen und anschließend mit der deutschen Geschichte verglichen.
Außerdem haben wir unsere Stadtführung durch Oslo für den nächsten Tag vorbereitet.
Dafür hat jeder eine Sehenswürdigkeit bzw. einen wichtigen Ort in Oslo mit dazugehörigen Texten zugeteilt bekommen. Jeder sollte dann über seine Sehenswürdigkeit einen kleinen "Minivortrag" für den nächsten Tag vorbereiten.
Besonders schön fand ich in Oslo immer die Abende, an denen wir alle gemeinsam gekocht haben und anschließend manchmal noch zum Fjord runtergegangen sind oder im Wohnzimmer am Kamin zusammensaßen.
Für jeden Tag wurde ein Kochteam, bestehend aus zwei Leuten festgelegt, die sich dann im Vorfeld ein Gericht überlegt haben. Gekocht haben wir dann aber immer alle zusammen :)
Am darauffolgenden Tag ging es dann schon gegen 9:30 los nach Oslo, da man schon so 45 Minuten in die Innenstadt fahren musste.
Leider hat es den gesamten Tag über in Strömen geregnet, aber unsere Stadtführung hat trotzdem echt Spaß gemacht.
Am Nachmittag haben wir dann alle zusammen das Hjemmefrontmuseum besucht und dort eine Führung vom Museumsleiter bekommen. Das Thema und das Museum an sich waren eigentlich echt spannend, aber wir waren leider schon alle etwas fertig vom Tag und allem, sodass wir nicht mehr so richtig gut zuhören konnten.
Anschließend hatten wir noch etwas Freizeit in Oslo bevor wir wieder mit der Fähre nach Hause gefahren sind.
Am nächsten Tag ging es dann erneut nach Oslo. Diesmal aber erst etwas später und nach einer Runde im Plenum, wo wir das Thema Stereotypen und Diskriminierung besprochen und in Kleingruppen verschiedene Arten von Stereotypen erarbeitet haben.
Gegen Mittag haben wir dann in Oslo das interkulturelle Museum besucht, was wirklich wirklich toll und interessant war.
Das Museum macht im Moment eine Ausstellung zum Thema Stereotypen und Vorurteile mit dem Namen "Typisch Dem" (übersetzt typisch sie).
Die Ausstellung war sehr interessant und anschaulich gemacht, da sie viel auf visuelle Dinge wie Videos, Zeitungsartikel und Bilder gesetzt hat und weniger Dinge erklärt als offene Fragen aufgeworfen hat, die zum Nachdenken angeregt haben.
Ich habe gefühlt Ewigkeiten vor so einem Bildschirm verbracht, auf dem man sich verschiedene Videos ansehen konnte, die meiner Meinung nach alle unglaublich gut gemacht waren.
Hier sind zwei Videos, die mich besonders berührt haben:
The DNA journey
Three beautiful human minutes
Nach dem Museumsbesuch haben wir dann einen kleinen Abstecher ins ASF Landesbüro gemacht, um uns ein wenig aufzuwärmen (es hat wieder die ganze Zeit geregnet) und unsere mitgebrachten Lunchpakete zu verzehren.
Danach haben wir dann den Antirasistik-Senter (Antirassismus-Center) besucht, wo uns eine der Mitarbeiterinnen einiges über ihre Arbeit berichtet hat und nebenbei noch die Wahlen in Norwegen analysiert und eine Prognose für die nächsten Jahre abgegeben hat.
Der Senter leistet wirklich eine tolle und wichtige Arbeit gegen Rassismus. Wenn ihr euch für ihre Arbeit interessiert, hier ist die website: https://antirasistisk.no
Der nächste Tag, den wir wieder in unserem Haus verbracht haben, war dann auch schon der letzte Tag. Vormittags haben wir im Plenum einige organisatorische Dinge wie Versicherung, Notfälle und Kommunikation mit unserer LBA während unseres Jahres besprochen.
Außerdem haben wir über die kommenden Seminare während unseres Jahres gesprochen und eine Reflexionsrunde gemacht.
Nach einigen Vorschlägen haben wir dann abgestimmt und uns einstimmig darauf geeinigt, dass wir unser nächstes Seminar im Januar ganz im Norden in Alta machen werden, wo ebenfalls zwei der Freiwilligen leben und arbeiten.
Anschließend hatten wir den Rest des Tages Freizeit bzw. Zeit zum aufräumen und Sachen packen.
Abends sind wir dann nochmal runter zum Fjord gegangen, wo wir ein Lagerfeuer gemacht haben.
Ein wirklich schöner Abschluss für unsere Orientierungstage.
In den vergangenen 5 Tagen sind wir als Gruppe wirklich nochmal enger zusammengewachsen, haben uns alle besser kennengelernt und angefreundet.
Da es in Hirschluch garnicht so leicht war viel zusammen zu machen, war es wirklich nochmal toll diese Zeit mit der Ländergruppe zu haben und wir haben alle schon fleißig Pläne geschmiedet uns gegenseitig zu besuchen!
Am nächsten Tag ging es dann für alle zu unterschiedlichen Zeiten los in ihre Projekte.
Anders als die Leute ganz im Norden mussten Hannah und ich zum Glück nicht fliegen, sondern haben den Zug nach Gjøvik genommen, wo wir dann von unserem Mentor Erik und einer der Bewohnerinnen abgeholt wurden.
Zu meinem Projekt und meinem Leben hier kann ich euch in ein paar Tagen bestimmt noch mehr erzählen!
Bis dann,
Helena
heute bin ich nach 5 wundervollen Orientierungstagen mit meinen "Norwegern" endlich mit meiner Mitfreiwilligen Hannah in Kapp angekommen.
Vom 09.09 bis zum 14.09 haben wir 13 Norwegenfreiwilligen zusammen mit unserer Länderbeauftragten und einem ehemaligen ASF Freiwilligen, der ebenfalls in Norwegen war unsere Orientierungstage in der Nähe von Oslo verbracht.
Am Abreise bzw. Ankunftstag sind wir erst einmal von Berlin nach Oslo geflogen.
Dort angekommen mussten wir dann noch einen Zug und die Tram nehmen und schließlich noch mit der Fähre fahren.
Die Fahrt mit der Fähre hat uns dann schonmal einen kleinen Einblick in die wunderschöne Natur Norwegens gegeben.
Es hat zwar geregnet, aber am Horizont wurde es schon wieder hell und man konnte erste Sonnenstrahlen sehen... Einfach magisch!
Auf der anderen Seite des Oslofjorden angekommen, hat uns dann unsere Länderbeauftragte abgeholt und einige unserer Koffer mitgenommen, während wir mit dem Bus gefahren sind.
Nach der Busfahrt folgte dann noch ein kurzer aber abenteuerlicher Weg durch den Wald, bis wir dann endlich an unserer "hytta" angekommen waren.
Sie lag umgeben von Wald und durch die Bäume konnte man einen Blick auf den Fjord erhaschen, zu dem man nur ca. 5 Minuten laufen musste und an dem wir einige Male Lagerfeuer gemacht haben.
Nach einer kurzen Begrüßungsrunde und Programmbesprechung mit unserer LBA sind wir dann auch alle schon ziemlich früh und ziemlich fertig von Hirschluch ins Bett gefallen.
Den nächsten Tag haben wir dann erst einmal in unserem tollen Häuschen bzw. im großen, dazugehörigen Garten verbracht.
Wir haben über unsere familienbiographische Recherche gesprochen, die wir alle im Vorfeld anfertigen sollten und in Kleingruppen mit einem Puzzle die Geschichte Norwegens besprochen und anschließend mit der deutschen Geschichte verglichen.
Außerdem haben wir unsere Stadtführung durch Oslo für den nächsten Tag vorbereitet.
Dafür hat jeder eine Sehenswürdigkeit bzw. einen wichtigen Ort in Oslo mit dazugehörigen Texten zugeteilt bekommen. Jeder sollte dann über seine Sehenswürdigkeit einen kleinen "Minivortrag" für den nächsten Tag vorbereiten.
Besonders schön fand ich in Oslo immer die Abende, an denen wir alle gemeinsam gekocht haben und anschließend manchmal noch zum Fjord runtergegangen sind oder im Wohnzimmer am Kamin zusammensaßen.
Für jeden Tag wurde ein Kochteam, bestehend aus zwei Leuten festgelegt, die sich dann im Vorfeld ein Gericht überlegt haben. Gekocht haben wir dann aber immer alle zusammen :)
Am darauffolgenden Tag ging es dann schon gegen 9:30 los nach Oslo, da man schon so 45 Minuten in die Innenstadt fahren musste.
Leider hat es den gesamten Tag über in Strömen geregnet, aber unsere Stadtführung hat trotzdem echt Spaß gemacht.
Am Nachmittag haben wir dann alle zusammen das Hjemmefrontmuseum besucht und dort eine Führung vom Museumsleiter bekommen. Das Thema und das Museum an sich waren eigentlich echt spannend, aber wir waren leider schon alle etwas fertig vom Tag und allem, sodass wir nicht mehr so richtig gut zuhören konnten.
Anschließend hatten wir noch etwas Freizeit in Oslo bevor wir wieder mit der Fähre nach Hause gefahren sind.
Am nächsten Tag ging es dann erneut nach Oslo. Diesmal aber erst etwas später und nach einer Runde im Plenum, wo wir das Thema Stereotypen und Diskriminierung besprochen und in Kleingruppen verschiedene Arten von Stereotypen erarbeitet haben.
Gegen Mittag haben wir dann in Oslo das interkulturelle Museum besucht, was wirklich wirklich toll und interessant war.
Das Museum macht im Moment eine Ausstellung zum Thema Stereotypen und Vorurteile mit dem Namen "Typisch Dem" (übersetzt typisch sie).
Die Ausstellung war sehr interessant und anschaulich gemacht, da sie viel auf visuelle Dinge wie Videos, Zeitungsartikel und Bilder gesetzt hat und weniger Dinge erklärt als offene Fragen aufgeworfen hat, die zum Nachdenken angeregt haben.
Ich habe gefühlt Ewigkeiten vor so einem Bildschirm verbracht, auf dem man sich verschiedene Videos ansehen konnte, die meiner Meinung nach alle unglaublich gut gemacht waren.
Hier sind zwei Videos, die mich besonders berührt haben:
The DNA journey
Three beautiful human minutes
Nach dem Museumsbesuch haben wir dann einen kleinen Abstecher ins ASF Landesbüro gemacht, um uns ein wenig aufzuwärmen (es hat wieder die ganze Zeit geregnet) und unsere mitgebrachten Lunchpakete zu verzehren.
Danach haben wir dann den Antirasistik-Senter (Antirassismus-Center) besucht, wo uns eine der Mitarbeiterinnen einiges über ihre Arbeit berichtet hat und nebenbei noch die Wahlen in Norwegen analysiert und eine Prognose für die nächsten Jahre abgegeben hat.
Der Senter leistet wirklich eine tolle und wichtige Arbeit gegen Rassismus. Wenn ihr euch für ihre Arbeit interessiert, hier ist die website: https://antirasistisk.no
Der nächste Tag, den wir wieder in unserem Haus verbracht haben, war dann auch schon der letzte Tag. Vormittags haben wir im Plenum einige organisatorische Dinge wie Versicherung, Notfälle und Kommunikation mit unserer LBA während unseres Jahres besprochen.
Außerdem haben wir über die kommenden Seminare während unseres Jahres gesprochen und eine Reflexionsrunde gemacht.
Nach einigen Vorschlägen haben wir dann abgestimmt und uns einstimmig darauf geeinigt, dass wir unser nächstes Seminar im Januar ganz im Norden in Alta machen werden, wo ebenfalls zwei der Freiwilligen leben und arbeiten.
Anschließend hatten wir den Rest des Tages Freizeit bzw. Zeit zum aufräumen und Sachen packen.
Abends sind wir dann nochmal runter zum Fjord gegangen, wo wir ein Lagerfeuer gemacht haben.
Ein wirklich schöner Abschluss für unsere Orientierungstage.
In den vergangenen 5 Tagen sind wir als Gruppe wirklich nochmal enger zusammengewachsen, haben uns alle besser kennengelernt und angefreundet.
Da es in Hirschluch garnicht so leicht war viel zusammen zu machen, war es wirklich nochmal toll diese Zeit mit der Ländergruppe zu haben und wir haben alle schon fleißig Pläne geschmiedet uns gegenseitig zu besuchen!
Am nächsten Tag ging es dann für alle zu unterschiedlichen Zeiten los in ihre Projekte.
Anders als die Leute ganz im Norden mussten Hannah und ich zum Glück nicht fliegen, sondern haben den Zug nach Gjøvik genommen, wo wir dann von unserem Mentor Erik und einer der Bewohnerinnen abgeholt wurden.
Zu meinem Projekt und meinem Leben hier kann ich euch in ein paar Tagen bestimmt noch mehr erzählen!
Bis dann,
Helena
Samstag, 9. September 2017
Vorbereitungsseminar
Hei!
Vom 01.09.17 bis zum 09.09.17 war ich mit 135 ASF -Freiwilligen auf dem Vorbereitungsseminar in Hirschluch, in der Nähe von Berlin.
Falls ihr euch fragt, warum nicht alle 180 Freiwilligen dort waren, das liegt daran, dass es sich bei den Projekten in Großbritannien und in Polen um so genannte "Tandemprogramme" handelt.
Das bedeutet, dass alle deutschen Freiwilligen in Großbritannien mit einem/-r polnischen Freiwilligen zusammen arbeiten und leben und in Polen mit einem/-r ukrainischen Freiwilligen.
Alle diese Freiwilligen haben zusammen ein separates Vorbereitungsseminar.
Am 01.09 ging es für mich und meine beiden Freundinnen Klara und Marie, die mit ASF nach Amsterdam und Haifa gehen mit dem Zug los nach Berlin.
So einfach wie sich das anhört war es aber natürlich nicht, denn am Bahnsteig gab es dann erst einmal einen sehr traurigen und tränenreichen Abschied, bei dem nicht nur unsere 3 Familien sondern auch viele unserer Freunde anwesend waren.
Falls ihr das hier lest, es hat mir so viel bedeutet, dass ihr da wart!!
Nachdem wir dann im Zug waren und endlich unsere Tonnen an Gepäck mit einiger Hilfe von netten Menschen verstaut hatten, konnte unser Abenteuer endlich losgehen.
Leider verlief auch die Fahrt an sich nicht besonders stressfrei, da auf Grund eines Polizeieinsatzes in Berlin einige Züge nicht gefahren sind und wir so an verschiedenen Bahnhöfen erst ewig warten und dann auf den Schienenersatzverkehr ausweichen mussten.
Zum Glück haben wir aber schon am Hbf in Berlin unzählige andere ASF Freiwillige getroffen, sodass wir den Weg gemeinsam bestreiten konnten.
Natürlich kannten wir die meisten Freiwilligen vorher noch nicht, nur einige wenige von der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz, an der wir im Juli teilgenommen hatten, aber glaubt mir, die erkennt man ;)
Um die 18 Jahre alt, schwer beladen mit Koffer und Wanderrucksack oder anderen Taschen, etwas nervös aber freudestrahlend.
Zuerst wirft man sich dann ein paar fragende Blicke zu, bis sich jemand traut zu fragen: "Seit ihr auch von ASF?".
Als wir dann gegen Spätnachmittag endlich angekommen sind, waren fast alle anderen Freiwilligen bereits da. Der erste Abend begann dann mit einer Begrüßungsrunde im Plenum und einem anschließenden Treffen in den verschiedenen Ländergruppen.
Das Seminar wurde von mehreren Teamern geleitet und begleitet, die alle ehemalige Freiwillige sind und von denen für jedes Land und jeden Projektbereich mindestens einer dabei ist.
Dieses Jahr waren drei Teamer dabei, die ihr Jahr in Norwegen verbracht und am ersten Abend unser Ländergruppentreffen geleitet haben.
Dieser Abend war aber auch das einzige "organisierte" Treffen mit der Ländergruppe, denn den Rest des Vorbereitungsseminars haben wir größtenteils in unseren Kerngruppen und in verschiedenen Workshops verbracht, die wir selber wählen konnten.
In den Kerngruppen finden sich die Freiwilligen zusammen, die im gleichen Projektbereich arbeiten werden, denn beim Vorbereitungsseminar geht es erst einmal um die Arbeit im Projekt und um den Freiwilligendienst an sich und noch nicht so sehr um die verschieden Länder, denn dafür gibt es danach ja noch die Orientierungstage.
"Geleitet" wird jede Kerngruppe von einem Teamer, der ebenfalls im gleichen Projektbereich gearbeitet hat.
Da in manchen Projektbereichen sehr viele Freiwillige arbeiten, gibt es für manche Bereiche mehrere Kerngruppen. Zum Beispiel gab es drei Kerngruppen mit Freiwilligen, die mit Menschen mit Behinderung arbeiten werden.
Die folgenden 9 Tage sind sehr schwer in einem Post zusammenzufassen.
Auf der einen Seite weil wir wirklich ein straffes aber auch unglaublich abwechslungsreiches und interessantes Programm hatten aber auch weil einfach so viele Eindrücke und Gedanken auf mich eingeprasselt sind.
Weil ich garnicht alles aufzählen kann und weil ich auch irgendwie nicht alles verraten will, für diejenigen unter euch die vllt noch später mit ASF ins Ausland gehen versuche ich jetzt mal von ein paar Sachen zu berichten, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind.
Zuerst wäre da die erlebnispädagogische Geländerallye... Klingt öde, war aber ziemlich cool!
Die verschiedenen Kerngruppen sind mit einem Gruppennamen und einem Schlachtruf bewaffnet in Gruppen- und Teambildingspielen gegeneinander angetreten und auch wenn wir am Ende nicht auf dem Treppchen gelandet sind haben wir mit der Zeit einen unglaublichen Kampfgeist entwickelt und es hat unglaublich Spaß gemacht sich in der eigenen Gruppe gegenseitig anzufeuern.
Als nächstes wären da die kreativen Workshops und eigentlich allgemein der ganze Mittwoch.
Denn am Mittwoch war nach einigen Tagen früh aufstehen und nach Tagen mit Workshops zur NS-Geschichte und zu den verschiedenen Projektbereichen Entspannung und Ausschlafen angesagt.
Man konnte bis 12:45 zum Brunch kommen und anschließend gingen dann die Workshops los.
Ich war im Workshop Entspannung & Achtsamkeit und der war auch mal dringend nötig...
Wir haben verschiedene Entspannungstechniken gelernt, die wir auch während unseres Jahres anwenden können, haben über Stress geredet und vor allem viel Tee getrunken.
Nach diesem Tag war ich wieder fit und bereit für den Rest der Woche!
Andere Workshops die an diesem Tag angeboten wurden waren zum Beispiel Bewegung & Tanz, Kochen, eine lyrische Wanderung und viele weitere Sachen. Es war also für jeden was dabei!
Als letztes muss ich dann natürlich noch unsere phänomenale Abschiedsparty am letzten Abend erwähnen. Es wurde gelacht, getanzt und gefeiert und wir haben einfach die letzten Stunden zusammen genossen.
Da die erste Gruppe (die Amerikaner) am nächsten Morgen schon um 4:30 in den Bus zum Flughafen steigen mussten, haben die meisten einfach garnicht geschlafen.
Am nächsten Morgen folgte dann ein trauriger und (zumindest in meinem Fall) tränenreicher Abschied... Da meine beiden besten Freundinnen ebenfalls mit ASF ins Ausland gehen war es für mich nochmal besonders hart sie gehen zu sehen!
Es ist glaube ich schwer vorstellbar, was für eine Stimmung auf so einem Seminar herrscht, wenn alle in wenigen Tagen für ein Jahr ins Ausland aufbrechen und es ist unglaublich wie eng man mit Menschen, die man vorher noch nie gesehen hat in 9 Tagen zusammenwachsen kann.
Natürlich gibt es bei 135 Leuten auch nach 9 Tagen noch Gesichter die einem eher unbekannt vorkommen und Namen, die man noch nicht kennt, aber mit vielen Freiwilligen knüpft man durch verschiedene Gruppen und Workshops Kontakt, führt interessante Gespräche und freundet sich an.
Ich habe durch ASF schon jetzt so viele neue Freundschaften diazugewonnen, von denen ich hoffe das sie auch über das Jahr hinaus bestehen werden und das man sich während des Jahres hoffentlich mal gegenseitig besucht.
Am liebsten würde ich während meines Jahres in alle Länder reisen, weil es überall jemanden gibt, der mir ans Herz gewachsen ist!
Ok jetzt ist dann auch mal genug mit schwärmen... Sorry, dass es so lang geworden ist, aber ich habe wirklich versucht mich kurz zu halten :D
Ich hoffe ihr habt einen guten Einblick in unser Vorbereitungsseminar bekommen und an alle ASFler die das hier lesen, ich hab euch lieb ❤
In diesem Sinne, bis bald meine Lieben!
Eure Helena
Vom 01.09.17 bis zum 09.09.17 war ich mit 135 ASF -Freiwilligen auf dem Vorbereitungsseminar in Hirschluch, in der Nähe von Berlin.
Falls ihr euch fragt, warum nicht alle 180 Freiwilligen dort waren, das liegt daran, dass es sich bei den Projekten in Großbritannien und in Polen um so genannte "Tandemprogramme" handelt.
Das bedeutet, dass alle deutschen Freiwilligen in Großbritannien mit einem/-r polnischen Freiwilligen zusammen arbeiten und leben und in Polen mit einem/-r ukrainischen Freiwilligen.
Alle diese Freiwilligen haben zusammen ein separates Vorbereitungsseminar.
Am 01.09 ging es für mich und meine beiden Freundinnen Klara und Marie, die mit ASF nach Amsterdam und Haifa gehen mit dem Zug los nach Berlin.
So einfach wie sich das anhört war es aber natürlich nicht, denn am Bahnsteig gab es dann erst einmal einen sehr traurigen und tränenreichen Abschied, bei dem nicht nur unsere 3 Familien sondern auch viele unserer Freunde anwesend waren.
Falls ihr das hier lest, es hat mir so viel bedeutet, dass ihr da wart!!
Nachdem wir dann im Zug waren und endlich unsere Tonnen an Gepäck mit einiger Hilfe von netten Menschen verstaut hatten, konnte unser Abenteuer endlich losgehen.
Leider verlief auch die Fahrt an sich nicht besonders stressfrei, da auf Grund eines Polizeieinsatzes in Berlin einige Züge nicht gefahren sind und wir so an verschiedenen Bahnhöfen erst ewig warten und dann auf den Schienenersatzverkehr ausweichen mussten.
Zum Glück haben wir aber schon am Hbf in Berlin unzählige andere ASF Freiwillige getroffen, sodass wir den Weg gemeinsam bestreiten konnten.
Natürlich kannten wir die meisten Freiwilligen vorher noch nicht, nur einige wenige von der Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz, an der wir im Juli teilgenommen hatten, aber glaubt mir, die erkennt man ;)
Um die 18 Jahre alt, schwer beladen mit Koffer und Wanderrucksack oder anderen Taschen, etwas nervös aber freudestrahlend.
Zuerst wirft man sich dann ein paar fragende Blicke zu, bis sich jemand traut zu fragen: "Seit ihr auch von ASF?".
Als wir dann gegen Spätnachmittag endlich angekommen sind, waren fast alle anderen Freiwilligen bereits da. Der erste Abend begann dann mit einer Begrüßungsrunde im Plenum und einem anschließenden Treffen in den verschiedenen Ländergruppen.
Das Seminar wurde von mehreren Teamern geleitet und begleitet, die alle ehemalige Freiwillige sind und von denen für jedes Land und jeden Projektbereich mindestens einer dabei ist.
Dieses Jahr waren drei Teamer dabei, die ihr Jahr in Norwegen verbracht und am ersten Abend unser Ländergruppentreffen geleitet haben.
Dieser Abend war aber auch das einzige "organisierte" Treffen mit der Ländergruppe, denn den Rest des Vorbereitungsseminars haben wir größtenteils in unseren Kerngruppen und in verschiedenen Workshops verbracht, die wir selber wählen konnten.
In den Kerngruppen finden sich die Freiwilligen zusammen, die im gleichen Projektbereich arbeiten werden, denn beim Vorbereitungsseminar geht es erst einmal um die Arbeit im Projekt und um den Freiwilligendienst an sich und noch nicht so sehr um die verschieden Länder, denn dafür gibt es danach ja noch die Orientierungstage.
"Geleitet" wird jede Kerngruppe von einem Teamer, der ebenfalls im gleichen Projektbereich gearbeitet hat.
Da in manchen Projektbereichen sehr viele Freiwillige arbeiten, gibt es für manche Bereiche mehrere Kerngruppen. Zum Beispiel gab es drei Kerngruppen mit Freiwilligen, die mit Menschen mit Behinderung arbeiten werden.
Die folgenden 9 Tage sind sehr schwer in einem Post zusammenzufassen.
Auf der einen Seite weil wir wirklich ein straffes aber auch unglaublich abwechslungsreiches und interessantes Programm hatten aber auch weil einfach so viele Eindrücke und Gedanken auf mich eingeprasselt sind.
Weil ich garnicht alles aufzählen kann und weil ich auch irgendwie nicht alles verraten will, für diejenigen unter euch die vllt noch später mit ASF ins Ausland gehen versuche ich jetzt mal von ein paar Sachen zu berichten, die mir besonders in Erinnerung geblieben sind.
Zuerst wäre da die erlebnispädagogische Geländerallye... Klingt öde, war aber ziemlich cool!
Die verschiedenen Kerngruppen sind mit einem Gruppennamen und einem Schlachtruf bewaffnet in Gruppen- und Teambildingspielen gegeneinander angetreten und auch wenn wir am Ende nicht auf dem Treppchen gelandet sind haben wir mit der Zeit einen unglaublichen Kampfgeist entwickelt und es hat unglaublich Spaß gemacht sich in der eigenen Gruppe gegenseitig anzufeuern.
Als nächstes wären da die kreativen Workshops und eigentlich allgemein der ganze Mittwoch.
Denn am Mittwoch war nach einigen Tagen früh aufstehen und nach Tagen mit Workshops zur NS-Geschichte und zu den verschiedenen Projektbereichen Entspannung und Ausschlafen angesagt.
Man konnte bis 12:45 zum Brunch kommen und anschließend gingen dann die Workshops los.
Ich war im Workshop Entspannung & Achtsamkeit und der war auch mal dringend nötig...
Wir haben verschiedene Entspannungstechniken gelernt, die wir auch während unseres Jahres anwenden können, haben über Stress geredet und vor allem viel Tee getrunken.
Nach diesem Tag war ich wieder fit und bereit für den Rest der Woche!
Andere Workshops die an diesem Tag angeboten wurden waren zum Beispiel Bewegung & Tanz, Kochen, eine lyrische Wanderung und viele weitere Sachen. Es war also für jeden was dabei!
Als letztes muss ich dann natürlich noch unsere phänomenale Abschiedsparty am letzten Abend erwähnen. Es wurde gelacht, getanzt und gefeiert und wir haben einfach die letzten Stunden zusammen genossen.
Da die erste Gruppe (die Amerikaner) am nächsten Morgen schon um 4:30 in den Bus zum Flughafen steigen mussten, haben die meisten einfach garnicht geschlafen.
Am nächsten Morgen folgte dann ein trauriger und (zumindest in meinem Fall) tränenreicher Abschied... Da meine beiden besten Freundinnen ebenfalls mit ASF ins Ausland gehen war es für mich nochmal besonders hart sie gehen zu sehen!
Es ist glaube ich schwer vorstellbar, was für eine Stimmung auf so einem Seminar herrscht, wenn alle in wenigen Tagen für ein Jahr ins Ausland aufbrechen und es ist unglaublich wie eng man mit Menschen, die man vorher noch nie gesehen hat in 9 Tagen zusammenwachsen kann.
Natürlich gibt es bei 135 Leuten auch nach 9 Tagen noch Gesichter die einem eher unbekannt vorkommen und Namen, die man noch nicht kennt, aber mit vielen Freiwilligen knüpft man durch verschiedene Gruppen und Workshops Kontakt, führt interessante Gespräche und freundet sich an.
Ich habe durch ASF schon jetzt so viele neue Freundschaften diazugewonnen, von denen ich hoffe das sie auch über das Jahr hinaus bestehen werden und das man sich während des Jahres hoffentlich mal gegenseitig besucht.
Am liebsten würde ich während meines Jahres in alle Länder reisen, weil es überall jemanden gibt, der mir ans Herz gewachsen ist!
Ok jetzt ist dann auch mal genug mit schwärmen... Sorry, dass es so lang geworden ist, aber ich habe wirklich versucht mich kurz zu halten :D
Ich hoffe ihr habt einen guten Einblick in unser Vorbereitungsseminar bekommen und an alle ASFler die das hier lesen, ich hab euch lieb ❤
In diesem Sinne, bis bald meine Lieben!
Eure Helena
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| ASF Freiwillige 2017/18 |
Mittwoch, 30. August 2017
Velkommen!
Hei Hei,
herzlich Willkommen auf meinem Blog!
Ich werde vom 01.09.2017 bis zum 31.08.2018 einen Freiwilligendienst in Norwegen, genauer in der Granny Stiftelse in Kapp machen und versuchen meine Zeit dort so gut es geht auf diesem Blog festzuhalten.
Ich versuche alle wichtigen Ereignisse, meine Gedanken und auch mal schwierige Momente hier aufzuschreiben und euch so an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.
Ich hoffe ihr seit bereit für dieses Abenteuer mit mir...
Ich bin gespannt eure Kommentare und Rückmeldungen zu lesen und bin immer für Anregungen offen. Ich versuche so oft wie möglich zu schreiben, aber wenn es mal etwas länger nicht klappt, nicht böse sein ;)
Und jetzt, viel Spaß auf meinem Blog!
herzlich Willkommen auf meinem Blog!
Ich werde vom 01.09.2017 bis zum 31.08.2018 einen Freiwilligendienst in Norwegen, genauer in der Granny Stiftelse in Kapp machen und versuchen meine Zeit dort so gut es geht auf diesem Blog festzuhalten.
Ich versuche alle wichtigen Ereignisse, meine Gedanken und auch mal schwierige Momente hier aufzuschreiben und euch so an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen.
Ich hoffe ihr seit bereit für dieses Abenteuer mit mir...
Ich bin gespannt eure Kommentare und Rückmeldungen zu lesen und bin immer für Anregungen offen. Ich versuche so oft wie möglich zu schreiben, aber wenn es mal etwas länger nicht klappt, nicht böse sein ;)
Und jetzt, viel Spaß auf meinem Blog!
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